Corona-Herbstwelle FC Bayern ist gewarnt – nächster Klub mit drastischen Maßnahmen

TSG 1899 Hoffenheim gegen Werder Bremen: Niclas Füllkrug hat eine Torchance im Strafraum.

Bremens Niclas Füllkrug (l.) scheiterte an Hoffenheims Torwart Oliver Baumann am 7. Oktober 2022.

Es war lange kein großes Thema mehr, doch die nächste Corona-Welle rollt auf uns zu. Und nun reagieren auch die ersten Bundesligisten.

Herbst, kältere Tage, weniger Sonne und früher dunkel – doch richtig düster soll es nicht wieder werden. Allerdings warnen viele Experten vor der nächsten Corona-Welle.

Die neuesten RKI-Fallzahlen für Deutschland vom 14. Oktober 2022 sprechen eine deutliche Sprache: Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 760,1 (Vortag: 793,8). In der Woche zuvor lag sie noch bei 462,4. Es gab 114.198 Neuinfektionen.

Corona: Werder Bremen kehrt zurück in die Blase

Auch in der Fußball-Bundesliga ist man zunehmend alarmiert. Zuletzt gab es beim FC Bayern München einige Ausfälle zu beklagen: Thomas Müller, Joshua Kimmich, Manuel Neuer oder Jamal Musiala infizierten sich mit dem Virus.

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Der FC Bayern verschärfte in der Folge die Maßnahmen, Oktoberfestbesuche wurden untersagt, Selfies mit den Fans ebenfalls.

Ein anderer Klub geht sogar noch einen Schritt weiter: Werder Bremen kehrt zurück in die Blase! „Wir bewegen uns künftig wieder in unserer Blase“, sagte Clemens Fritz (Leiter Profifußball) gegenüber Deichstube. Bei Werder gilt nun das Hygienekonzept wie in den Corona-Hochphasen vor einigen Monaten.

Dazu zählen regelmäßige Tests, keine engen Kontakte zu Fans, geschlossener Mannschaftskreis, weniger Personen haben Zugang zum Trainingsbereich und zur Kabine. Auch in ihrer Freizeit sollen die Profis ihre Kontakte drastisch einschränken.

Der Klub verzichtet auch auf den eigentlich geplanten gemeinsamen Besuch des Volksfestes „Freimarkt“, welches am Freitag (14. Oktober) beginnt. Der Bremer Freimarkt läuft bis zum 30. Oktober – Werder wollte eigentlich im grün-weißen Festzelt mitfeiern. Corona macht mal wieder einen Strich durch die Rechnung.

Am Samstag (15. Oktober, 15.30 Uhr) spielt der Tabellenfünfte im Heimspiel gegen Mainz 05. Gäste-Trainer Bo Svensson hat vor dem Auswärtsspiel einige Personalsorgen. Ausfallen werden Marlon Mustapha, Maxim Leitsch und Silvan Widmer. „Hinter anderen Spielern steht noch ein Fragezeichen“, so Svensson. Dazu gehört Abwehrchef Stefan Bell.

Svenson warnt vor dem Überraschungsteam aus Bremen: „Bremen bringt viel Wucht und Qualität mit. Das Team hat den Schwung nach dem Aufstieg mitgenommen und glaubt immer an sich.“

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