Nach dem bitteren Aus in der Champions League zeigt sich ein Star von Eintracht Frankfurt schonungslos ehrlich.
Vom Helden zum BuhmannFrankfurt-Star: „Kein Bier, sondern Apfelschorle trinken“
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle für Rasmus Kristensen!
Noch im Mai war er der gefeierte Held, als er die Eintracht mit einem Treffer und einer Vorbereitung beim 3:1-Erfolg gegen Freiburg in die Königsklasse katapultierte. Nun aber avanciert der 28-Jährige zur tragischen Figur nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase.
Rasmus Kristensen mit Selbstkritik
Ein fataler Patzer unterlief ihm bei der 2:3-Niederlage in Baku gegen Qarabag Agdam. Auf der rechten Abwehrseite ließ der Verteidiger seinen Gegenspieler Elvin Jafarguliyev laufen, welcher dann unbedrängt auf den Torschützen Camilo Durán flankte.
Die Freude über den zwischenzeitlichen Führungstreffer für Frankfurt durch Fares Chaibi (78.) währte nur einen Augenblick, denn fast postwendend landete der Ball wieder im eigenen Tor (Durán/80.).
Nach dem Abpfiff präsentierte sich Kristensen niedergeschlagen, aber zugleich brutal offen. „Wir machen immer wieder einfache Fehler, heute ich“, räumte der Däne ein. Er nahm die Schuld voll auf sich: „Das 2:2 nehme ich auf meine Kappe. Das war einfach nicht gut genug nach dem Führungstor.“ Das berichtet „Bild“.
Respekt, dass der Abwehrmann zu seinem Fehler steht. Aber wie soll es jetzt aufwärtsgehen? Darauf wusste selbst Kristensen, der wegen eines Nasenbruchs mit Maske spielte, keine schnelle Antwort. Von der Idee, den Kummer mit Alkohol zu bekämpfen, hält er nichts.
Mit einem gequälten Lächeln meinte er: „Wir werden uns wahrscheinlich mal zusammensetzen, aber kein Bier, sondern Apfelschorle trinken.“ Für ihn steht fest: „Wir müssen an uns und den anderen glauben, um da wieder rauszukommen.“
Kristensen spielt seit 2024 für die Eintracht und kommt auf 64 Einsätze, von denen die meisten überzeugend waren. Allerdings hat auch er in dieser Spielzeit zu kämpfen, vor allem in der aktuellen Phase. Die momentane Lage ist bitter, aber es ist nicht das Schlimmste, was er in seiner Laufbahn erlebt hat.
„Ich habe in meiner Karriere auch schon schlimmere Dinge erlebt. Ich bin mit Leeds abgestiegen, das tut weh. Das ist ein anderer Schmerz“, offenbarte er. Trotzdem sei die momentane Periode „auch keine schöne Zeit“. Er sieht keine andere Möglichkeit, als einfach weiterzumachen: „Deswegen müssen wir dranbleiben; wir müssen einfach weiterkämpfen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

