Das Spiel der Bayern gegen Real Madrid hat den ehemaligen Trainer des 1. FC Köln so richtig wütend gemacht. Antonio Rüdiger sollte aus seiner Sicht nicht zur WM fahren.
„Wie der rumrennt!“Lienen geht auf Real-Profis rund um Rüdiger los

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Nahm in seinem Podcast „Der Sechzehner“ kein Blatt vor den Mund und kritisierte die Profis von Real Madrid scharf: Ewald Lienen.
Ewald Lienen (72) ist in Köln noch vielen als Ex-Trainer ein Begriff. Seine legendären Notizen an der Seitenlinie führt er auch daheim fort.
Während des spektakulären 4:3-Siegs des FC Bayern über Real Madrid im Champions-League-Viertelfinale machte er sich wieder Aufzeichnungen, um anschließend „ausdrücklich Namen“ zu nennen, wie der Kult-Coach erklärte.
Ewald Lienen sieht „respektlosen“ Auftritt von DFB-Verteidiger Rüdiger
Lienen sprach entsprechend Klartext in seinem Podcast „Der Sechzehner“. Vor allem ein Profi hat ihn zur Weißglut getrieben: Vinícius Júnior (25). Der Kult-Coach zitierte aus seinen Mitschriften: „Ich hab mir hier so notiert, was mir bei Real Madrid auf die Nerven gegangen ist: Theatralik, Schwalben, Vinicius Junior.“
Die Trainer-Ikone legte nach: „Für mich ist es langsam unerträglich, den Mann zu sehen. So gut wie er Fußball spielt, Vinicius Junior hat sie für mich nicht alle.“ Ein möglicher Auslöser für Lienens Wut: Bei einer 3:2-Führung geriet der Brasilianer mit Mitspieler Jude Bellingham (22) aneinander, weil er den Ball an Dayot Upamecano (27) von Bayern verlor. Auf die Kritik von Bellingham reagierte Vinícius aggressiv: „Was willst du, was willst du? Halt den Mund!“
Aber der Brasilianer war nicht der Einzige, der kritisiert wurde. Der deutsche Nationalverteidiger Antonio Rüdiger (33) geriet ebenfalls in Lienens Fokus, wie das „Bild“ berichtet. Dem Kult-Coach missfällt das Auftreten einiger Real-Profis, wie vermeintliche Gesichtstreffer von Arda Güler, Brahim Diaz und Éder Militao. Über Rüdiger äußerte sich Lienen unmissverständlich: „Dann kommt noch Antonio Rüdiger dazu – das ist respektlos, wie der auf dem Platz rumrennt!“
Konkret geht es um eine Szene vor dem 2:3-Anschlusstreffer. Rüdiger hatte den Bayern-Profi Josip Stanisic (26) zu Boden gestoßen. Nach dem Tor lief Rüdiger zu dem am Boden verweilenden Stanisic und lehnte sich über ihn.
Der Deutsch-Kroate sprach im Anschluss von einer Beschimpfung: „Meines Erachtens geht so was gar nicht. Es ist genau nur ein Wort gefallen – und das zweimal. Aber Sie können ihn ja selbst fragen, was er gesagt hat. Vielleicht ist er Manns genug, es zuzugeben.“
Diese Aktion war für Ewald Lienen zu viel. Er forderte eine radikale Maßnahme und plädierte dafür, Rüdiger für die WM in den Vereinigten Staaten (11. Juni bis 19. Juli) nicht zu nominieren. „Diese Szene hat eine derartige Respektlosigkeit ausgedrückt, die meinen Grundgedanken befeuert hat, diesen Mann nicht in die Gefahr zu bringen, diese transatlantische Reise mitzumachen. Das ist gefährlich da drüben“, erklärte Lienen. (red)
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