Der Frust in Barcelona kocht über! Nach dem Aus in der Königsklasse legt der Verein jetzt nach und geht auf die Schiris los.
Schiri-Zoff eskaliertBarcelona legt nach CL-Aus erneut Beschwerde bei UEFA ein

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Hansi Flick und der FC Barcelona monieren die Schiedsrichter-Leistungen.
Der Ärger sitzt tief! 48 Stunden nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Königsklasse macht der FC Barcelona seinem Unmut über die Leistung der Unparteiischen erneut Luft. Wie die dpa meldet, hat der spanische Spitzenklub deswegen wiederholt offiziell Protest bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingereicht. Der Verein ist der Meinung, dass in beiden Partien diverse Entscheidungen der Referees getroffen wurden, die nicht mit den Spielregeln konform gingen, so die Erklärung.
Die Mannschaft des früheren Bundestrainers Hansi Flick siegte am Dienstag zwar mit 2:1 im Rückspiel bei Atlético Madrid. Doch das reichte nicht, weil das Hinspiel in Barcelona mit 0:2 verloren ging. Ein bitteres Detail: In beiden Duellen musste Barça mit einem Mann weniger auskommen. Zuerst erwischte es Verteidiger Pau Cubarsi mit Rot im Hinspiel, dann Eric García in der zweiten Partie. Als wäre das nicht genug, wurde den Katalanen auch noch ein möglicher Treffer zum 3:1 im Rückspiel aufgrund einer Abseitsstellung verwehrt. Bereits nach der ersten Begegnung hatte der Verein bei der UEFA protestiert.
Barça prangert „fehlerhafte Regelauslegung“ an
Der FC Barcelona kritisiert eine „fehlerhafte Regelauslegung und ein unzureichendes Eingreifen des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) in eindeutig wichtigen Situationen“. In der Mitteilung wird nachgelegt: „Laut FC Barcelona hatte die Häufung dieser Fehler direkte Auswirkungen auf den Spielverlauf und das Endergebnis und verursachte dem Verein erheblichen sportlichen und finanziellen Schaden.“
Doch jetzt kommt die Überraschung: Mit dem Protest bei der UEFA will Barça gar keine nachträgliche Änderung des Resultats erreichen. Stattdessen fordert der Spitzenreiter der spanischen Liga eine generelle Optimierung der Schiedsrichter-Auftritte für die Zukunft. Der Klub betont: „Mit dieser Beschwerde bekräftigt der Verein seine bereits an die UEFA gerichteten Forderungen und bietet gleichzeitig seine Zusammenarbeit mit der Organisation an, um das Schiedsrichtersystem zu verbessern und eine strengere, fairere und transparentere Anwendung der Spielregeln zu gewährleisten.“ (red)
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