Das Motivations-Ritual des FC Chelsea treibt in der englischen Premier League immer wildere Blüten. Jetzt stand plötzlich der Schiri inmitten des Spielerkreises.
Zuletzt schon Ärger beim GegnerGanze Chelsea-Mannschaft umzingelt den Schiri
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Über das Ritual des FC Chelsea kurz vor Spielbeginn wird in England schon länger diskutiert, am Samstag (14. März 2026) haben die Spieler des Klub-Weltmeisters die kuriosen Szenen aber auf die Spitze getrieben.
Vor jedem Spiel versammelt sich die Startelf zum Spielerkreis – aber nicht irgendwo, sondern genau im Anstoßkreis! Zuletzt hatte es bereits Proteste der Gegner gegeben, beim Duell gegen Newcastle United machten die Stars auch vor dem Schiedsrichter nicht Halt.
Schiri steht plötzlich mitten im Spielerkreis von Chelsea
Paul Tierney (45) stand kurz vor dem Anpfiff im Mittelkreis, wo Chelsea noch einmal zur letzten Motivations-Runde zusammenkommt.
Anstatt sich ein paar Meter wegzubewegen, schlossen die Spieler den Kreis aber kurzerhand um den Schiri, der während der gesamten Ansprache in der Mitte stehenblieb.
Gegner und deren Fans reagierten zuletzt schon zunehmend gereizt auf die freche Aktion. Wie etwa beim Auswärtsspiel des FC Chelsea bei Aston Villa. Die Villa-Profis beschwerten sich beim Schiedsrichter, während die Heimfans die Gäste lautstark ausbuhten.
Tierney dagegen leistete keinen Widerstand, hatte es womöglich sogar darauf angelegt, die Reaktion der Chelsea-Stars zu testen. Er blickte sich interessiert um, stand dann aber stoisch da – selbst als Cole Palmer (23) ihn kurz von hinten in seine Arme schloss.

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Beim Spielerkreis vor dem Anstoß steht Schiedsrichter Paul Tierney inmitten der Stars des FC Chelsea.
Chelsea-Coach Liam Rosenior hatte sich zuletzt völlig unschuldig gezeigt und auf die Spieler verwiesen: „Die Idee kam aus der Mannschaft“, sagte er zuletzt, um dann genüsslich nachzuschieben: „Und mir gefällt es sehr.“
Seine Mannschaft sei insgesamt eine „eingeschworene Gruppe“. Seine Spieler hätten Spaß miteinander, „und das ist schon die halbe Miete“, so Rosenior, der zu Jahresbeginn für Enzo Maresca übernommen hat. Seit der Übernahme hatten sich die schwächelnden Blues zwischenzeitlich wieder stabilisiert, wobei die Tendenz zuletzt wieder nach unten zeigte.


