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Brisanter Auftakt gegen zwei Ex-Klubs Nach Tedesco-Aus: Leipzig ließ Rose einfliegen – das ist die Vertragslaufzeit

Marco Rose lacht in die Kamera.

Marco Rose, hier am 7. Mai 2022, wird wohl neuer Trainer bei RB Leipzig.

RB Leipzig hat sich von Trainer Domenico Tedesco getrennt und schon wenige Stunden später einen Nachfolger parat. Der Dosenklub ist sich mit Marco Rose einig.

Nur 109 Tage nach dem ersten Titel in der Vereinsgeschichte (DFB-Pokal) hat sich RB Leipzig am Mittwoch (7. September 2022) von Trainer Domenico Tedesco (36) getrennt. Einen Nachfolger haben die Leipziger nun schon gefunden.

Marco Rose (45) ist neuer Trainer von RB. Der 45 Jahre alte gebürtige Leipziger wurde am Donnerstag (8. September) mit einem Vertrag bis 2024 ausgestattet. 

RB Leipzig ist sich bereits mit Marco Rose einig

Der neue Trainer wünscht sich beim DFB-Pokal-Sieger RB Leipzig eine erneute Zusammenarbeit mit Manager Max Eberl. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Klub sich um ihn bemüht. Ich würde mich sehr freuen, wenn das funktioniert“, sagte Rose bei seiner Vorstellung am Donnerstag. „Dann hätte ich einen Mann an meiner Seite, der mir und uns guttun würde.“

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Rose und Eberl kennen sich aus Gladbacher Zeiten. Zunächst aber will der neue Leipziger Trainer RB aus der Lethargie rütteln. „Das ist die Kernaufgabe, mit viel Energie und Power die Stimmung umzudrehen und wieder Ergebnisse zu holen“, sagte der 45-Jährige.

Eine neue Stabilität „heißt nicht, dass wir uns jetzt nur noch hinten reinstellen werden“, betonte Rose, der den erst am Mittwoch entlassenen Domenico Tedesco ersetzt. „Die müssen wir uns über mehr Aktivität holen. Wir wollen hinten stabiler werden, indem wir vorne mehr Druck auf den Ball bringen.“

Der gebürtige Italiener Tedesco vergeigte den Saisonstart mit dem Dosenklub ordentlich, stand nach fünf Partien mit nur fünf Pünktchen auf Rang elf.

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In der Bundesliga gab es zuletzt eine peinliche 0:4-Klatsche, am Dienstag zum Champions-League-Auftakt gegen Schachtjor Donezk eine 1:4-Packung im eigenen Stadion.

RB sah sich zum Handeln gezwungen, schmiss Tedesco nur wenig später raus. Aber schon vor dessen Rauswurf ploppte ein Name als möglicher Nachfolger auf: Marco Rose (45).

Laut übereinstimmenden Medienberichten war sich der Dosenklub bereits am Mittwoch einig mit dem gebürtigen Leipziger. Rose hatte sich am Dienstag die CL-Partie von Red Bull Salzburg gegen den AC Mailand angeschaut, wurde danach per Charterflugzeug direkt nach Leipzig eingeflogen. Am Donnerstag wurde die Verpflichtung offiziell.

Marco Rose in Leipzig geboren und lebt heute noch dort

Die Personalie sollte passen, Rose wohnt mit seiner Familie noch in Leipzig und wurde in der RB-Trainer-Schmiede ausgebildet.

Für den 45-Jährigen kann das Auftaktprogramm mit seinem neuen Klub brisanter nicht sein. Bereits am Samstag (10. September, 15.30 Uhr) empfängt er Ex-Klub Borussia Dortmund, wo er in der vergangenen Saison Trainer war, in der Red-Bull-Arena.

Eine Woche später (17. August, 18.30 Uhr) geht es zu seinem anderen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach (2019 bis 2021). Zwischendurch wartet dann nebenbei noch Champions-League-Sieger Real Madrid in der Königsklasse (14. September, 21 Uhr). (tsc)

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