Adi Hütter verlor mit Eintracht Frankfurt am Samstag gegen Niko Kovac und Borussia Dortmund. Nach der Partie war er überrascht, als er den BVB-Coach sah.
„Steht dir gut“Trainer-Interview: Hütter erstaunt, als er Kovac sieht

Am 7. Bundesliga-Spieltag trafen Niko Kovac (55) und Adi Hütter (56) mit Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt aufeinander. Der BVB-Trainer gewann das Duell am Samstag (24. Oktober) knapp mit 1:0.
Für Hütter ist es aktuell bereits die zweite Amtszeit bei der SGE. Schon zwischen 2018 und 2021 stand er in 141 Pflichtspielen für die Eintracht an der Seitenlinie.
Adi Hütter und Niko Kovac kennen sich gut
Damals war der Österreicher der Nachfolger von Kovac, der die Frankfurter von 2016 bis 2018 trainierte. Die Verbindung zwischen Kovac und Hütter reicht aber noch weiter zurück.
Der Kroate ließ seine aktive Karriere zwischen 2006 und 2009 bei Red Bull Salzburg ausklingen. Von 2005 bis 2007 spielte Hütter dort in der zweiten Mannschaft.
Als der 56-Jährige nach der 0:1-Niederlage am Samstag in Dortmund bei Sky am Pult stand, sprach ihn Moderatorin Laura Wontorra () darauf an. Denn auch Sky-Experte Lothar Matthäus () war damals in Salzburg mit dabei, war in der Saison 2006/07 Co-Trainer bei den Profis.
Auf dem Monitor wurden Hütter Bilder von Kovac und Matthäus aus der Salzburg-Zeit gezeigt. „Bilder mit Ihnen haben wir leider nicht mehr gefunden, aber Sie sahen damals auch noch so jung aus“, sagte Wontorra. Der Österreicher sagte: „Der Einzige, der sich nicht verändert hat, ist Lothar, muss ich sagen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Ich war damals in der 2. Mannschaft, Niko hat mich dann beerbt.“
Am Sky-Pult gab es dann einen fliegenden Wechsel. Kovac kam zum Ende des Hütter-Interviews dazu, hatte sich nach dem Spiel seine Brille angezogen. So kannte ihn sein alter Freund Hütter anscheinend noch nicht. „Die Brille steht dir gut, die steht dir wirklich sehr gut“, sagte der SGE-Coach sichtlich erstaunt und ging aus dem Bild.
Mit Frankfurt bleibt Hütter durch die Niederlage in Dortmund weiter in der unteren Tabellenhälfte stecken. Nach sieben Spielen stehen die Hessen mit acht Punkten auf Rang 13.

