Der 1. FC Köln spielte am Samstag in den neuen Ostermann-Trikots gegen Schalke 04.
Grusel-Kick gegen SchalkeFC schwach: Pfeifkonzert und Pfiffe gegen Wagner

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Said El Mala (1. FC Köln) versucht am 24. Oktober 2026 Satoshi Tanaka (FC Schalke 04) auszudribbeln.

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Der 7. Spieltag der Bundesliga hatte für den 1. FC Köln ein Traditionsduell parat: Köln gegen Schalke 04. Doch auf dem Rasen zeigten beide Mannschaften kein Feuerwerk. Es war ein mauer Kick, der 0:0 endete. Köln konnte gegen schwache Schalker Aufsteiger nicht überzeugen. Nach der Partie gab es ein Pfeifkonzert und laute Wagner-Raus-Rufe aus der Südkurve. Der Coach blieb immerhin erstmals ohne Gegentor als FC-Cheftrainer.
Richtig los ging es nach wenigen Minuten mit einem Wachrüttler: Sebulonsen vertendelte den Ball, da kam El-Faouzi glücklich zur ersten dicken Schalke-Chance, als Tom Krauß klären wollte. Der Ball strich nur wenige Zentimeter am Kölner Pfosten vorbei.
Zwei Schalker teils blutüberströmt vom Platz in Köln
In der Folge stand beim FC fast nur Said El Mala im Blickpunkt. Er versuchte, sich durchzuwurschteln (10.), blieb aber hängen. Eine Sosa-Flanke bugsierte Kurucay fast ins eigene Tor.
El Mala probierte es weiter. Als Karius einen Abschluss nach vorn klatschen ließ, kam der Ball zu Johannesson, doch sein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt (18.). Wenig später rauschte ein El-Mala-Schuss knapp am Gehäuse vorbei – der FC klar am Drücker.
Doch die Gäste blieben immer gefährlich, weil beim FC hinten nicht immer konsequent verteidigt wurde. El-Faouzi kam wieder gefährlich zum Abschluss (22.). Nach 39 Minuten schubste El Mala den Schalker El Faouzi dann unglücklich in dessen Mitspieler Robin Gosens. Die beiden knallten in der Luft mit den Köpfen zusammen und blieben teils blutüberströmt auf dem Rasen liegen.
Nach einer langen Unterbrechung und medizinischer Versorgung mussten beide runter. Das Kölner Publikum klatschte fairen Beifall – das sah wirklich nicht gut aus. Für die Knappen ein weiterer personeller Rückschlag. Sie reisten schon stark dezimiert nach Köln an: Sylla, Kapitän Karamann, Schallenberg, Wöber und der Ex-Kölner Ljubicic fehlten. Dzeko saß mit seiner Risswunde am Kopf zunächst nur auf der Bank.
Köln probierte es weiter, doch El Mala wollte einfach nicht treffen. Nach Vorarbeit von Maina vergab er aussichtsreich. Das hätte die Führung sein müssen. So ging es mit 0:0 nach achtminütiger Nachspielzeit in die Pause. Der FC war zwei Kilometer weniger als die Schalker gerannt (61,7 Kilometer), hatte aber 62 Prozent Ballbesitz und 8:5 Torschüsse.
Nach der Pause flachte die ohnehin schon flache Partie weiter ab. Mike Moore kam etwas besser in die Partie, blieb aber glücklos. Bis zu 65. Minute passierte wenig, dann zog Büler mal ab. Das war aber auch zu harmlos. Als Trainer René Wagner dann Moore rausnahm und Waldschmidt brachte (69.), gab es vereinzelt Pfiffe und Wagner-Raus-Rufe von den Rängen. Nach einer Bülter-Chance hatte Waldschmidt kein Glück beim Abpraller.
Der FC war dann wieder hinten am Schwimmen. Tanaka tanzte dann Lochoshvili aus, da hatte der FC Glück, dass der Ball nur an den Außenpfosten klatschte (78.). Wenig später war Schluss für El Mala und Krauß, für sie kamen Heskey und Okon-Engstler rein. Ein Tor fiel an diesem Tag nicht mehr. Es war ein schwacher Fußball-Nachmittag.
Beim FC stellte Trainer René Wagner nach der 0:1-Niederlage in Frankfurt wieder auf eine Viererkette um. Erstmals stand Stürmer Malek El Mala im Kader. Die Stürmer Dallinga, Ache und Rondic fehlten, auch van den Berg und Skhiri waren nicht dabei.
So startete der FC gegen Schalke: Schwäbe – Sebulonsen, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Sosa – Krauß, Johannesson – Moore, Maina, El Mala, Bülter

