Dramatisches Aus für Borussia Dortmund in der Champions League: Ein Elfmeter in letzter Sekunde kostete den BVB die Verlängerung zum Auftakt der K.o.-Runde bei Atalanta Bergamo.
„Komplett irre“Peter Neururer nach dramatischer BVB-Pleite stinksauer
Autor
Aktualisiert
Dieser Fußball-Abend wird Borussia Dortmund noch lange beschäftigen! Am Mittwoch (25. Februar 2026) verspielte der BVB in der Zwischenrunde einen 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel und verabschiedete sich durch die 1:4-Pleite bei Atalanta Bergamo.
An einem ohnehin schon rabenschwarzen Abend, an dem der BVB nie wirklich ins Spiel fand und bereits ganz früh in Rückstand lag, stellten sich die Dortmunder durch einen dramatischen Patzer Sekunden vor der Verlängerung selbst ein Bein. Im Sport1-„Fantalk“ war Peter Neururer (70) bei Betrachtung der Bilder fassungslos.
Neururer kann es nicht fassen – Kobel stellt sich nach Patzer
Besiegelt hatte die Pleite ein Aussetzer von Torhüter Gregor Kobel (28). Hätte er in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ball vor dem Strafraum einfach nach vorne geschlagen, wären die 90 Minuten beim Stand von 1:3 wohl zu Ende gewesen und es hätte Verlängerung gegeben.
Doch Kobel spielte einen haarsträubenden Fehlpass, in dessen Folge Ramy Bensebaini (30) im eigenen Strafraum zwar klärte, dabei aber auch Gegenspieler Nikola Krstovic (25) mit den Stollen im Gesicht traf. Es gab nach VAR-Check Gelb-Rot und Elfmeter, den Lazar Samardzic (24) in der achten Minute der Nachspielzeit verwandelte.
„Das ist unvorstellbar“, sagte Neururer in seiner ersten Reaktion im „Fantalk“, bei dem die Runde in einer Kneipe das Spiel verfolgte und live kommentierte. Nur wenige Sekunden vor dem Kobel-Aussetzer hatte er noch gewarnt: „Jetzt darf keiner mehr einen Fehler machen.“ Dann nahm das Unheil seinen Lauf.
Der Ärger über das dramatische Finale in Bergamo war Neururer in der Folge immer deutlicher anzusehen. Er wütete bei mehreren der anschließenden Diskussionsthemen und schimpfte im Einklang mit Thomas Strunz (57), dass Kobels Entscheidung für den Pass und gegen den Befreiungsschlag „komplett irre“ gewesen sei.
Kobel selbst stellte sich kurz nach Abpfiff im Interview bei DAZN, sagte: „Das war mein Fehler am Ende. Es tut mir super leid für meine Jungs. Fußball ist manchmal hart. Ich wollte ihn natürlich zuerst weghauen, es ist ein Bruchteil einer Sekunde. Ich war im Spiel drin und habe versucht, noch eine Lösung zu finden.“


