Das Kapitel von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund ist vorbei. BVB-Berater Matthias Sammer hat sich nun zu den Hintergründen der Trennung geäußert.
Kehl-Aus beim BVBInterne Konflikte? Sammer lässt aufhorchen
Aktualisiert
Die Entscheidung um Sebastian Kehl (46) bei Borussia Dortmund sorgte für mächtig Wirbel! Seine Tätigkeit als Sportdirektor endete am Sonntag. Nun meldet sich BVB-Berater Matthias Sammer (58) zu Wort und beleuchtet die Ursachen für den plötzlichen Abgang.
Im Talkformat „Sammer & Basile – der Hagedorn Talk“ mit dem Sky-Moderator Riccardo Basile (34) wurde Sammer sehr direkt: „Ich glaube, dass es richtig war, sich zu trennen, weil beide Parteien irgendwo nicht mehr so richtig nah beieinander waren. Dann ist es konsequent.“
Kehl hatte sich damals Hoffnungen auf den Ricken-Job gemacht
Als Ursache für das Aus nannte er, man habe sich „aneinander abgearbeitet“. Kehl solle jetzt, so Sammers Empfehlung, „ein bisschen durchschnaufen“. Vermutet werden dahinter unüberwindbare Meinungsverschiedenheiten in der BVB-Vereinsspitze.
Speziell die problematische Beziehung von Kehl zu Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) wird genannt. Ein entscheidender Punkt dürfte gewesen sein, dass der mittlerweile zum Präsidenten aufgestiegene Hans-Joachim Watzke (66) den Job des Geschäftsführers an Ricken vergab, obwohl Kehl sich ebenfalls Hoffnungen gemacht hatte. Das berichtet „bild.de“.
Sammer fand auch lobende Worte für Nils-Ole Book (40), der die Nachfolge von Kehl antritt. Der neue Sportdirektor kommt vom Zweitliga-Verein SV Elversberg, seine offizielle Präsentation ist für Mittwoch angesetzt. Sammer bezeichnete die Wahl als eine „fantastische Idee“.
Die Entscheidung für Book sei nicht nur wegen seiner fachlichen Kompetenz gefallen, sondern vor allem wegen seines Charakters und seiner Fähigkeit zum Teamwork, betonte Sammer.
„Die ist nicht nur gut, die ist fantastisch. Sie ist mutig, sie ist Herausforderung, aber sie ist analytisch“, erklärte der Berater des BVB. Er wagte sogar eine mutige Voraussage: „Was er vielleicht noch nicht hat, dann bin ich mal mutig und sage, das wird er mit uns bald bekommen.“
Ein anderes brisantes Thema war die Vertragssituation von Verteidiger Nico Schlotterbeck (26), der bis 2027 an den Verein gebunden ist. Als er gefragt wurde, ob Schlotterbeck in vier Wochen seinen Vertrag erneuert haben wird, zeigte sich Sammer optimistisch. Er sei „zutiefst davon überzeugt, dass er bei Borussia Dortmund bleibt.“ Und schob nach: „Ich bin überzeugt, aber nicht mit Wissen, sondern ich hau’ das einfach heraus!“ (red)
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