Ein ausgeliehener Torwart von Borussia Dortmund legt eine katastrophale Statistik hin.
Große Klappe, Horror-BilanzBVB-Leihgabe mit einzigartigem Negativ-Rekord

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Diant Ramaj ist an den 1. FC Heidenheim verliehen.
Seitdem Ole Book den Posten des Sportdirektors bei Borussia Dortmund innehat, gibt es viele Gerüchte um mögliche Neuzugänge.
Der 40-Jährige hat aber auch die Verantwortung für den bestehenden Kader – insbesondere für die derzeit ausgeliehenen Akteure. Betroffen sind Julien Duranville (FC Basel), Cole Campbell (1899 Hoffenheim), Kjell Wätjen (VfL Bochum) sowie der Torhüter Diant Ramaj.
Ramajs markige Worte und die bittere Wahrheit
Der 24-jährige Schlussmann, aktuell eine Leihgabe an den 1. FC Heidenheim, kann eine erschreckende Bilanz aufweisen. Er ist der alleinige Keeper in Europas fünf größten Spielklassen, dem es in der laufenden Spielzeit nicht ein Mal gelang, ohne Gegentor zu bleiben. Das berichtet „SPOX“.
Schon bald, nachdem er im Februar 2025 von Ajax Amsterdam verpflichtet wurde, sorgte Ramaj für Furore. Dem Magazin „Sport Bild“ sagte er in einem Interview: „Von den jungen Talenten bin ich die Nummer 1 – meiner Meinung nach.“ Er fügte hinzu: „Ich habe gesagt, dass ich der beste Torwart der jungen Generation bin. Und ich denke, das habe ich in den vergangenen Monaten unter Beweis gestellt!“
Seine Botschaft in Richtung Dortmund war glasklar: „Ich setze mich in Dortmund nicht auf die Bank! Dass ich jetzt nicht nach Dortmund kommen werde, um mich dort hinten anzustellen, keine Chance habe hinter Gregor Kobel zu spielen, ist für mich klar. Ich muss spielen.“
In Heidenheim bekam er zwar die erhoffte Einsatzzeit, aber der sportliche Triumph blieb aus. Der Verein ist das Schlusslicht der Bundesliga und musste schon 66 Gegentreffer hinnehmen – ein Negativrekord, den auch der VfL Wolfsburg aufweist. Seine eigene Statistik liest sich kaum positiver: Er parierte lediglich knapp 60 Prozent der Torschüsse, was ihm den 17. Rang im Ligavergleich beschert. Auch sechs Patzer, die unmittelbar zu Toren führten, sind eine zu hohe Zahl.
Frank Schmidt, der Trainer von Heidenheim, findet trotz der heiklen Situation lobende Worte für den Torwart: „Er ist positiv, arbeitet wie ein Besessener und ist einer, der agiert und nicht reagiert.“ Trotzdem ist es denkbar, dass Ramaj in den verbleibenden Partien seinen Platz für Ersatzmann Frank Feller räumen muss.
Was wird aus dem BVB-Torhüter?
Die Perspektive des in Stuttgart geborenen Keepers ist komplett ungewiss. Sein Leihvertrag läuft am 30. Juni aus, aber Heidenheim hat keine Option zum Kauf. Ein Comeback bei Borussia Dortmund wirkt unwahrscheinlich, da Gregor Kobel dort als unumstrittener Stammtorwart bis 2028 unter Vertrag steht. Zudem wurde der Kontrakt von Ersatzkeeper Alexander Meyer erst im vergangenen Dezember bis ins Jahr 2027 ausgedehnt, was Ramajs Chancen weiter schmälert.
Ramaj lässt sich von den Misserfolgen nicht beirren und bleibt seiner forschen Haltung treu. „Tote Fische schwimmen mit dem Strom. Ich weiß, was ich kann – und habe kein Problem damit, das auch zu sagen“, sagte er einmal. Er verfolgt weiterhin sein ambitioniertes Vorhaben: „Ganz klar: Ich will mich bei Dortmund als Nummer 1 durchsetzen. Daran arbeite ich jeden Tag.“ Für Ole Book, den Sportdirektor des BVB, entwickelt sich der Fall zu einer komplizierten Angelegenheit. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
