Kann sich Modeste durchsetzen? Diese Stürmer taten sich beim BVB extrem schwer

Ciro Immobile schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.

Ciro Immobile von Borussia Dortmund beim Champions-League-Spiel gegen Juventus am 24. Februar 2015 in Turin.

Anthony Modeste soll den an einem Tumor erkrankten Sébastian Haller in Dortmund vertreten. Aber wird es dem Ex-Kölner gelingen? In der Galerie sehen Sie die BVB-Stürmerflops der vergangenen Jahre.

Anthony Modeste (34) stürmt künftig für Borussia Dortmund. Dort soll „Tony“ den Ausfall des ivorischen Angreifers Sébastien Haller (28) kompensieren, der vor der Saison als Haaland-Ersatz von Ajax Amsterdam zum BVB gewechselt ist.

Ob Lucas Barrios (37), Robert Lewandowski (33), Pierre-Emerick Aubameyang (33), Paco Alcácer (28), Michy Batshuayi (28) oder zuletzt Erling Haaland (22): Die Verantwortlichen des BVB hatten in den zurückliegenden Jahren definitiv ein Händchen für Stürmer, die in Dortmund aufblühten und dies durch ihre Torquote eindrucksvoll untermauerten.

Borussia Dortmund kämpfte auch mit Flop-Transfers im Sturm

Doch die Medaille hat natürlich nicht nur eine Seite: Enige Angreifer kamen beim Revierklub gar nicht klar.

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Das beste Beispiel ist wohl Ciro Immobile (32), der 2014 vom FC Turin zum BVB kam. In der Bundesliga wusste der Italiener scheinbar aber nicht mehr, wo das gegnerische Tor steht. In 24 Ligaspielen gelangen dem Mittelstürmer lediglich drei magere Treffer.

Seine kuriose Ausrede für sein Scheitern in Dortmund: Unter den Deutschen herrsche eine „Kälte“, so sei Immobile laut eigener Aussage nie von seinen Kollegen zum Abendessen eingeladen worden...

Hier sehen Sie die größten BVB-Stürmerflops der zurückliegenden Jahre:

Dass Ciro Immobile das Toreschießen bei seinem einjährigen Aufenthalt in NRW nicht verlernt hat, zeigte er im Anschluss bei der S.S. Lazio in Rom. Für die Laziali spielt er seit 2016 und hat sich zum Rekordtorschützen des Vereins gemausert: In 208 Serie-A-Partien erzielte er bisher 150 Tore.

BVB: Setzt sich Ex-FC-Stürmer Anthony Modeste durch?

Wie es für Anthony Modeste beim BVB laufen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Sicher ist nur: Modeste kennt Deutschland, die Bundesliga und das Dortmunder Westfalenstadion. Damit hat der ehemalige FC-Knipser einen großen Vorteil gegenüber vielen anderen Stürmern, die bei Borussia Dortmund gefloppt sind.

Zudem hat Modeste in der vergangenen Saison gezeigt, dass er trotz seines fortgeschrittenen Fußballeralters noch zu sportlichen Höchstleistungen fähig ist: 20 Tore in 32 Bundesliga-Spielen sprechen für sich. Auf diesem Level ist der hochveranlagte Youssoufa Moukoko (17), der im ersten Ligaspiel der Dortmunder gegen Bayer Leverkusen in der Startelf stand, noch nicht.

Gepaart mit hervorragenden Pass- und Vorlagengebern wie Marco Reus (33), Jude Bellingham (19) oder Giovanni Reyna (19) sollte es für den französischen Angreifer Modeste möglich sein, ein erfolgreicher Haller-Ersatz beim BVB zu werden.

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