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Persönlich betroffenLeverkusen-Trainer überrascht mit Trump-Kritik

Bayer Leverkusens dänischer Chefcoach Kasper Hjulmand

Bayer Leverkusens dänischer Chefcoach Kasper Hjulmand zeigt sich besorgt um Grönland.

Der dänische Bundesliga-Trainer blickt mit Sorge auf die grönländische Heimat seiner Partnerin. US-Präsident Trump erwähnt er zwar nicht direkt, doch seine Worte sind unmissverständlich.

Bayer Leverkusens dänischer Chefcoach Kasper Hjulmand zeigt sich besorgt um Grönland und kritisiert indirekt die Politik von US-Präsident Donald Trump.

Wenige Tage vor dem Bundesliga-Restart veröffentlichte der 53-Jährige in einer Art Neujahrsgruß am 6. Januar auf dem Internet-Portal LinkedIn seine unmissverständliche Botschaft.

Bayer-Coach Kasper Hjulmand: „Für manche politische Führer zum Feind geworden“

Der Bayer-Coach schrieb: „In einer verrückten und sich rasant verändernden Welt sind für manche politische Führer Wissen, internationale Strukturen, Dialog und der Respekt vor kulturellen Unterschieden zum Feind geworden.“

Für Menschen wie sie sei die „Welt ein Jagdrevier“, führte Hjulmand aus. Hintergrund von Hjulmands Worten ist, dass der Fußballtrainer mit der in Grönland aufgewachsenen Politikerin Maliina Abelsen liiert ist.

US-Präsident Trump hält seit Wochen an seiner Forderung fest, das zu Dänemark gehörende Grönland von Washington aus kontrollieren zu wollen. Ein militärisches Eingreifen schließen Vertreter der US-Regierung nicht kategorisch aus.

Vor dem Hintergrund der Vorgänge in Venezuela ist allgemein die Sorge groß, dass die USA sich auch in Sachen Grönland entscheiden könnten, den Druck weiter zu erhöhen und sogar drastische Maßnahmen für eine mögliche Annexion Grönlands zu ergreifen.

Hjulmand betonte, dass der Weg aber ein anderer sein müsse: „Ich hoffe auf mehr Menschlichkeit, Empathie und Liebe. Mehr Wissen und Verständnis. Mehr zuhören. Meine wärmsten Gedanken gelten dem wunderbaren grönländischen Volk.“

Über Hjulmands Post hatte zunächst die „Bild“ berichtet, die die Äußerungen als Kritik an US-Präsident Donald Trump wertete. (oke/mit dpa)