Jetzt kracht es auch im Fußball! Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA spitzen sich zu. Eine Boykott-Drohung für die WM steht im Raum und Donald Trump gießt mit einer eiskalten Aussage Öl ins Feuer.
WM-Streit eskaliert:Irans Teilnahme wackelt – Trump mit eiskalter Reaktion

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US-Präsident Donald Trump äußert sich zu einem möglichen WM-Start der iranischen Fußball-Nationalmannschaft.
Ob die iranische Nationalelf bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aufläuft, ist plötzlich fraglich. US-Präsident Donald Trump (79) zeigt sich davon aber komplett unbeeindruckt.
„Wirklich egal“: Trump zeigt Iran die kalte Schulter
Gegenüber dem Magazin „Politico“ machte Trump seine Haltung deutlich. Ein eventuelles Fehlen der Iraner? Ihm sei es „wirklich egal“, ob das qualifizierte Team antritt oder eben nicht. Trump legte nach: „Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch“.
Eigentlich ist der Iran für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli fest eingeplant, in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten. Aber nach dem Ausbruch militärischer Konflikte ließ der iranische Fußball-Chef Mehdi Taj eine Teilnahme am Wochenende plötzlich offen.
Iran-Boss mit klarer Drohung nach Angriff
Die dpa zitiert Taj mit den Worten: „Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken“. Die Lage verlange nun eine Entscheidung. Taj unterstrich seine Position: „Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird“.
Und die Spannungen haben bereits handfeste Konsequenzen: Wie „Politico“ berichtet, fehlte der Iran als einzige Nation bei einem wichtigen Planungstreffen aller WM-Mannschaften diese Woche in Atlanta. Bereits die Auslosung der Gruppenphase im Dezember wurde vom Iran boykottiert. Der Grund: Die US-Behörden sollen drei Funktionären, inklusive Verbandschef Taj, die nötigen Visa für die Einreise verweigert haben.
Die WM-Teilnahme des Iran hängt damit am seidenen Faden. Die politische Lage vor dem großen Turnier ist dadurch extrem angespannt. (red)
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