Acht Bundesliga-Niederlagen in Folge: Trotz der Rekord-Negativserie bleibt Alexander Blessin Trainer beim FC St. Pauli.
Acht Pauli-Pleiten in FolgeTrainer-Entscheidung direkt nach Abpfiff
Alexander Blessin bleibt trotz der achten Niederlage in Folge Trainer des FC St. Pauli. Die Entscheidung bestätigte Präsident Ole Göttlich am Sonntag (23. November 2025) direkt nach dem bitteren 0:1 (0:1) gegen Union Berlin. „Da gibt es überhaupt keine Spekulation. Er ist unser Trainer“, sagte Göttlich bei DAZN.
Acht Niederlagen in Folge haben die Kiezkicker in der Bundesliga noch nie kassiert. Mit nur sieben Punkten liegen die Hamburger nach elf Spielen auf dem Relegationsplatz 16, am kommenden Samstag folgt das Auswärtsspiel bei Tabellenführer Bayern München.
St. Pauli steckt im Negativ-Strudel
„Wenn du die Scheiße an den Hacken hast, dann hast du die Scheiße an den Hacken“, sagte ein enttäuschter Blessin, der seiner Mannschaft „keinen Vorwurf“ machen wollte.
„Wir haben alles versucht, wir haben alles reingeworfen. Wir müssen uns jetzt selber helfen.“ Sich selber nehme er „nicht so wichtig“. Er stehe „in der Verantwortung und werde nicht aufgeben“. Nach München fahre man nun, „um die Bayern zu ärgern“.
Während sich das minimalistisch auftretende Union-Team von Coach Steffen Baumgart durch den Treffer von Rani Khedira (44.) auf Tabellenplatz acht vorschob, bleibt St. Pauli tief im Tabellenkeller hängen.
Blessin hatte angekündigt, mit seinem Team gegen Union endlich ein „Feuerwerk entzünden“ zu wollen, um aus dem Negativstrudel herauszukommen. Am Ende taten sich die Gastgeber aber über die gesamte Spielzeit schwer, kamen nur vereinzelt zu guten Chancen.

