„Ist so lange her“ Zweitliga-Trainer hat Stefan Raab schon geschlagen

Robert_Klauß_Nürnberg

Robert Klauß (schwarzes Shirt) in seiner Position als Cheftrainer während des Trainings des 1. FC Nürnberg.

Nürnberg – Einst hat er vier Spiele in Folge gegen Stefan Raab (53) in der Show „Schlag den Raab“ für sich gewinnen können (2015). Ob Robert Klauß (35) das in seiner neuen Position als Cheftrainer des 1. FC Nürnberg ebenfalls gelingt, wird sich zeigen.

Robert Klauß: „Vier Siege als Anspruch wären vermessen“

Er jedoch hält das für eher unrealistisch: „Vier Siege als Anspruch wären vermessen. Die Mannschaft war im Juli für 25 Minuten abgestiegen“, sagte der Coach im Interview dem „Kicker“.

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Nach den Worten des früheren RB-Leipzig-Assistenz-Trainers wusste von den Spielern seines neuen Vereins keiner, dass er Kandidat bei der Raab-Sendung war. „Das ist in unserer schnelllebigen Zeit so lange her, die Spieler sind erst über die Medien darauf gestoßen“, sagte er.

Robert Klauß zeigte nicht viele Emotionen

Laut damaliger „Stern“-Kritik war er in der TV-Show sehr reserviert und zeigte kaum menschliche Regungen. „Man gibt sich immer so, wie man sich fühlt. Empfindet man wenig Freude, gibt man sich unnahbar und nicht emotional“, sagte Klauß. „Ohne zu kritisch gegenüber TV-Sendern oder Produktionsfirmen werden zu wollen: Die dort herrschende Atmosphäre lädt nicht dazu ein, sich nett und sympathisch zu präsentieren. Eine Chance hat man nur, wenn man kühl bleibt und sich auf sich selbst konzentriert.“

Im Fußball sei das etwas anderes. „In Nürnberg und vorher bei RB Leipzig ist eine Atmosphäre, in der ich mich sehr wohlfühle, deshalb lasse ich mehr positive Emotionen und Nähe zu“, sagte Klauß, der mit dem Zweitligisten Nürnberg einen Verein übernahm, der bis zum Ende der Relegation gegen den Abstieg kämpfen musste und in dem viel Unruhe herrscht. „Ich hätte auf einen langweiligeren Verein warten können. Für mich ist es eher Chance als Risiko“, gab er zu. (jh/dpa)

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