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Wie geht es jetzt weiter?Der Kessler-Plan nach dem geplatzen El-Mala-Deal

Der Tag nach dem El-Mala-Knall beim 1. FC Köln! Auf der Geschäftsstelle versucht man, Gelassenheit und Ruhe auszustrahlen nach dem geplatzten 50-Millionen-Euro-Deal. So plant der Klub jetzt die nächsten Schritte.

Es war ein mehr als turbulenter Feiertag am Geißbockheim! Als an Fronleichnam (4. Juni 2026) zunächst die Nachricht durchsickerte, dass Thomas Kessler bereit ist, das Angebot des FC Brentford für Said El Mala (19) anzunehmen, bereiteten sich alle auf einen historischen Deal vor.

50 Millionen Euro plus Boni hätte der FC bekommen. Doch nur wenig später durchkreuzte Sabrina El Mala alle Transferpläne! Absage! Deal geplatzt! Für die Mutter, so hieß es, sei es doch nicht der richtige Karriereschritt für ihren Sohn Said.

Acht Abgänge beim FC: Kessler wirft die Angeln aus

Dabei war alles vorbereitet und besprochen. Kessler wollte mit dem Klub aus dem Westen von London in den kommenden Tagen die letzten Details klären und den Prozess zu einem Abschluss führen. Die Meldung der „El Mama“-Absage hat dann alle in Mark getroffen. Im Geißbockheim herrschte Fassungslosigkeit. Doch Sportchef Kessler behält die Nerven und hat einen klaren Plan. Er war und ist auf alle Szenarien vorbereitet.

Klar ist: Der 50-Millionen-Deal hätte ihm beim Start in den Transfersommer maximal in die Karten gespielt. Einen Großteil der Einnahmen hätte Kessler sofort in den Kader investieren können. Aber auch jetzt sei der FC voll handlungsfähig, heißt es. 

Bislang wurden noch keine Transfers getätigt, weil keine Notwendigkeit bestand. Und auch, weil kein unschlagbares Angebot dabei war. Der FC hat zahlreiche Angeln ausgeworfen, in den nächsten Tagen könnten die ersten Transfers eingetütet werden. 

Mit Martel, Heintz, Kainz, Kilian, Chavez, Özkacar und Lund stehen sieben Abgänge fest. Huseinbasic steht vor einem Abgang nach Braga, das ist allerdings bisher nicht offiziell. Auch ohne Transfererlöse hat Kessler ein gutes Budget für Neuverpflichtungen zur Verfügung. Allerdings könnte er mit den El-Mala-Millionen bessere und teurere Spieler anvisieren.

Im Umgang mit El Mala hat Kessler auch einen Plan. Man wartet aktuell ab, ob neue Angebote eintrudeln. Aktuell liegt dem FC nichts vor. Aber während und nach der Fußball-WM wird nochmals einige Bewegung in den Markt kommen. Dann gibt es Klubs, die plötzlich durch Verkäufe 150 Millionen Euro an Einnahmen generieren und auf El Mala zukommen könnten.

Sollte El Mala verkauft werden, dürfe das aber nicht spät im Sommer passieren. Schließlich will der FC mit dem Geld noch handlungsfähig sein und den Kader verstärken.

Wie Frankfurt soll es dem FC nicht ergehen. Die Eintracht verkaufte Randal Kolo Muani 2023 am letzten Tag des Transferfensters noch an Paris St. Germain für 95 Millionen Euro und konnte das Geld nicht mehr sofort reinvestieren.  

Beim Spiel des 1. FC Köln im Stadion: Thomas Kessler.
Kessler erzielt Einigung
Mit einem Jahr Verspätung: FC-Profi steht vor Transfer