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„Traue ich mir nicht zu“Italien kassiert Korb bei Trainersuche

Pep Guardiola

Copyright: Dave Thompson/AP/dpa

Absage: Guardiola will nicht Italiens Nationaltrainer werden. (Archivfoto)

Die Hoffnung war nicht allzu groß, aber jetzt ist es Gewissheit: Der Startrainer will die kriselnde Squadra Azzurra nicht übernehmen. Die Suche geht weiter.

Italien hat sich bei der Suche nach einem neuen Nationaltrainer vom Wunschkandidaten Pep Guardiola eine Absage eingehandelt. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City auf Vereinsebene zahllose Titel sammelte, informierte den nationalen Fußballverband nach übereinstimmenden Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe.

Italiens größte Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitierte den 55 Jahre alten Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“ Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom Fußballverband FIGC zunächst keinen Kommentar.

Gespräche in Barcelona ohne Erfolg

Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malagò und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die Squadra Azzurra erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der viermalige Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.

Guardiola gilt aktuell als einer der international meist umworbenen Trainer. Der Katalane hatte zwischen 2013 und 2016 für den FC Bayern München und seither für Manchester City gearbeitete. Mit dem FC Barcelona (2009, 2011) und Manchester (2023) gewann er dreimal die Champions League. Darüber hinaus wurde er mit diesen beiden Vereinen sowie dem FC Bayern zwölfmal nationaler Meister. Jetzt macht er gerade eine Pause.

Als Kandidaten auf den Chefposten des italienischen Fußballs werden nun vor allem Roberto Mancini und Andrea Pirlo genannt. Mancini war bereits von 2018 bis 2023 Coach der Squadra Azzurra und führte sie 2021 zum Europameistertitel. Auch mit Carlo Ancelotti hat Maldini gesprochen, er hat aber noch einen Vertrag in Brasilien.

Pirlo stand beim WM-Triumph 2006 in Deutschland noch selbst als Spielmacher auf dem Feld. Als Trainer bei Juventus Turin und Sampdoria Genua enttäuschte er. Der bisherige Auswahlcoach Gennaro Gattuso musste nach der verpassten WM-Qualifikation gehen. (dpa/red)

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