„Entscheidend ist...“ Wie FC-Coach Baumgart über den Wehrle-Abschied denkt

Steffen Baumgart kommt zur Pressekonferenz des 1. FC Köln.

Steffen Baumgart bei der FC-Pressekonferenz am 17. Dezember 2021.

Alexander Wehrles Abschied vom 1. FC Köln ist nur noch eine Frage der Zeit. Er soll den Posten des Vorstandsvorsitzenden beim VfB Stuttgart übernehmen. Steffen Baumgart findet's schade.

Köln gegen Stuttgart (Sonntag, 19. Dezember 2021, 17.30 Uhr) – ein alles andere als alltägliches Spiel für Alexander Wehrle (46)! Schließlich steht der Noch-FC-Geschäftsführer vor der Rückkehr zum VfB, soll bei seinem Heimat-Klub im Laufe des kommenden Jahres die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger (39) antreten.

Steffen Baumgart freut sich auf letzte Monate mit Alexander Wehrle

Heißt: Steffen Baumgarts (49) Bestechungsversuch ist fehlgeschlagen. Der FC-Coach hatte es spaßeshalber mit Blumen versucht, vor dem Wolfsburg-Spiel zudem erklärt: „Ich werde alles dransetzen, dass er bleibt.“ Wenig später folgte die Meldung, dass Wehrle beim FC nicht verlängern wird…

Baumgarts Reaktion: „Alex ist noch hier, sein Vertrag läuft noch und endet nicht morgen. Er hat eine freie Entscheidung getroffen. Damit müssen wir alle umgehen.“ Offiziell ist Wehrle bis Juni 2023 an den FC gebunden. Doch wenn mit Stuttgart endgültig alles in trockenen Tüchern ist, ist ein vorzeitiger Abschied im Frühjahr 2022 sehr wahrscheinlich.

Der FC-Trainer nimmt’s, wie es kommt: „Im Fußball ist es oft ein Kommen und Gehen. Ich persönlich finde es schade, aber wir müssen nach vorne gucken. Ich freue mich auf die letzten Monate mit Alex, alles andere lassen wir auf uns zukommen.“

Steffen Baumgart: „Ändert nichts an meiner Arbeit“

Wehrle geht, Sportboss Horst Heldt (52) wurde bereits im Mai gefeuert und Interims-Nachfolger Jörg Jakobs (51) soll ab April 2022 wieder als Vorstandsberater fungieren – so sind bald alle drei Männer, die Baumgart vom FC überzeugt haben, raus. Zumindest aus dem Tagesgeschäft.

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Der Trainer murrt aber nicht: „Ich bin gerne hier. In unserem Geschäft hat man immer mal einen Wechsel. Oft auf der Trainerposition, jetzt haben wir eine höhere Fluktuation in anderen Bereichen. Trotzdem geht die Arbeit weiter, wir gucken nach vorne. An meiner Arbeit wird sich hoffentlich nichts ändern. Wie ich die Sachen angehe und sehe, wird sich nicht ändern. Es geht darum, den Verein erfolgreich zu machen.“

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Denn Baumgart betont: „Der Verein hat lange vor uns existiert und wird es auch noch lange nach uns. Entscheidend ist, dass man alles gibt, wenn man da ist.“ Und das will Baumgart beim FC noch ganz lange.

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