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Beleidigungen gegen Baumgart & Wirtz „Da muss man die Kirche im Dorf lassen“

Thomas Kessler spricht mit Steffen Baumgart beim Training des 1. FC Köln.

FC-Coach Steffen Baumgart, Pressesprecherin Lil Zercher und Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler (v.r.) beim Training am Montagvormittag (25. Oktober 2021)

Thomas Kessler hat am Tag nach dem Comeback-Punkt gegen Bayer Leverkusen gelassen auf die Beleidigungen gegen FC-Trainer Steffen Baumgart und Köln-Rückkehrer Florian Wirtz reagiert.

Köln. Vier Tore auf dem Rasen, viele Emotionen auf den Rängen. Beim 2:2 des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen (Sonntag, 24. Oktober 2021) schossen sich die Gäste-Fans auf Steffen Baumgart (49) ein, beleidigten den Trainer mehrfach weit unter der Gürtellinie.

Thomas Kessler: „Dass Emotionen höher kochen, ist normal“

Der FC reagiert gelassen. Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler (35) sagt auf EXPRESS.de-Nachfrage: „Mir ist das im Spiel ehrlicherweise gar nicht so aufgefallen, da hatten wir ein paar andere Themen. Aber am Ende ist das ein Nachbarschaftsduell, für Bayer Leverkusen sogar ein Derby – dass da die Emotionen auch mal ein bisschen höher kochen, ist normal.“

Baumgart hatte im Vorfeld gegen Leverkusen gestänkert („Auch da hätten wir ein Heimspiel“). Die Schmähgesänge aus dem Gäste-Block („Hurensohn“) waren die Antwort, gingen schon in der Anfangsphase los und wurden dann immer wieder angestimmt. Köln-Rückkehrer Florian Wirtz (18) wurde von FC-Fans mit derselben Wortwahl beleidigt, wenn auch wesentlich leiser.

Kessler: „Ich glaube, dass man da die Kirche im Dorf lassen muss, wenn ein paar Sprüche gemacht werden. Emotionen gehören dazu, der eine oder andere übertreibt es sicher mal.“

Florian Wirtz erstmals ohne Scorer-Punkt

Wirtz‘ erster Auftritt gegen den FC vor Fans war mit Spannung erwartet worden. Dass der am Geißbockheim ausgebildete Nationalspieler bei jeder Ballberührung ausgepfiffen wurde, kam alles andere als überraschend.

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Bayer-Kollege Robert Andrich (27): „Flo ist schon relativ reif für sein Alter. Er will den Leuten, die ihn auspfeifen, zeigen, wie gut er ist.“ Klappte am Sonntag nicht wirklich, Wirtz blieb ausgerechnet in Köln erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne Scorer-Punkt.

Leverkusens Kapitän Lukas Hradecky (31) fühlte mit ihm: „Für einen 18-Jährigen ist das eine schwierige Situation. Da muss er durch. Das sind die Erlebnisse, durch die man besser wird.“

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