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„Auch für den Kopf anstrengend“ Zwölf Spiele in sechs Wochen: FC steht vor dem Hammer-Herbst 

Steffen Baumgart flachst mit Mark Uth.

Steffen Baumgart und Mark Uth (hier am 27. September 2022) sehen einem heißen Herbst mit dem 1. FC Köln. entgegen.

Dem 1. FC Köln hat bis zur WM-Pause ein Hammer-Programm in der Bundesliga vor der Brust. Zwölf Spiele in sechs Wochen warten auf die Mannschaft von Steffen Baumgart. Eine Mammut-Aufgabe.

Nach der kleinen Verschnaufpause beginnt für den 1. FC Köln mit dem Spitzen-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (1. Oktober, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) die härteste Zeit des Jahres.

Zwölf Spiele in sechs Wochen haben die Mannen von Steffen Baumgart (50) dann vor der Brust. Umso wichtiger war es, dass die Spieler vorher noch mal fünf Tage Zeit hatten abzuschalten.

Steffen Tigges: „Man kann nicht runterfahren“

„Die Pause hat gutgetan, ich habe sie auf jeden Fall gebraucht. Nicht nur vom Körper her, sondern auch vom Kopf. Alle drei Tage zu spielen ist dann auch für den Kopf anstrengend. Man kann nicht richtig runterfahren, weil das nächste Spiel direkt vor der Tür steht“, sagt Steffen Tigges (24).

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An „Runterfahren“ ist bis Mitte November beim FC nicht zu denken. Der Spielplan ist bis zur Winterpause und damit einhergehenden WM in Katar pickepackevoll, acht Mal Bundesliga und vier Mal Conference League stehen auf dem Programm.

Los geht’s mit dem Wiedersehen mit Anthony Modeste (34) und Salih Özcan (24). Die Woche drauf steigt mit dem Derby in Mönchengladbach das Spiel des Jahres. Danach warten mit Augsburg (16. Oktober), in Mainz (21. Oktober), gegen Hoffenheim (30. Oktober) und in Freiburg (6. November) vier knifflige Aufgaben, ehe am 9. November mit dem Nachbarschafts-Duell gegen Bayer Leverkusen der nächste Höhepunkt ansteht. Nur drei Tage später geht es dann zum Abschluss noch nach Berlin (12. November).

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Und zwischendurch tanzt der FC immer wieder auf internationalem Parkett. Es geht zwei Mal gegen Partizan Belgrad (6. Oktober und am 13. Oktober in Belgrad). Danach wartet das Auswärtsspiel in Slovacko (27. Oktober) und zum Abschluss der Gruppenphase die Heimpartie gegen Nizza (3. November).

Einzig durch das Aus im DFB-Pokal haben die Kölner zumindest in der Woche vom 17. Oktober ausnahmsweise keine Englische Woche und damit immerhin mal ein bisschen Luft zum Atmen.

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Allzu große Sorgen um das immense Pensum macht sich Baumgart aber nicht, obwohl er immer wieder betont, dass seine Mannschaft diesen Rhythmus nicht gewohnt ist. „Wir brauchen bei unserer Mannschaft nicht über Mentalität und Laufbereitschaft zu reden. Das sieht man Woche für Woche“, sagt der FC-Trainer.

Und wenn der Tank bei dem einen oder anderen dann doch mal leer ist, wird einfach rotiert. Baumgart scheut sich nicht davor, auch mal große Namen draußen zu lassen, wenn es die Belastungssteuerung erfordert. Damit ist der Kölner Coach bislang gut gefahren. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen in der Bundesliga und Platz 1 in der Conference League-Gruppe) kann der FC mit ordentlich Selbstvertrauen in die Mammut-Wochen gehen.

Ohnehin konnte die Mannschaft seit Baumgarts Amtsübernahme bislang nichts aus der Bahn werfen. Die Leistungen sind konstant, das Gebilde stabil. Nur ein einziges Mal hat der FC unter Baumgart zwei Spiele in Folge verloren – und das an den Spieltagen 33 und 34 der vergangenen Saison.

Zudem kehrt pünktlich zum „Hammer-Herbst“ mit Mark Uth (31) nun auch der Kopf der Mannschaft zurück. Er verleiht dem Kölner Offensiv-Spiel nun nochmal zusätzliche Kreativität und ist ein wichtiges Puzzle-Teil für die härteste Zeit des Jahres.

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