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Macht der FC alles noch schlimmer? Brisantes Wiedersehen: Schmadtkes Wölfe tief in der Krise

Jörg Schmadtke sieht die Niederlage des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart.

Wolfsburg-Boss Jörg Schmadtke bei der Heim-Pleite gegen den VfB Stuttgart am 11. Dezember 2021

Der 1. FC Köln trifft auf seinen früheren Manager Jörg Schmadtke; Trainer Steffen Baumgart auf Kumpel Florian Kohfeldt. Ein Erfolgserlebnis haben alle dringend nötig.

Der VfL Wolfsburg empfängt den 1. FC Köln – hinter diesem Duell steckt so manche Geschichte. Besonders brisant: Der FC kann seinen Ex-Boss Jörg Schmadtke (57) noch tiefer in die Krise schießen!

Der gebürtige Düsseldorfer war von 2013 bis 2017 FC-Geschäftsführer, sowohl für den Einzug in die Europa League als auch den anschließenden Absturz mitverantwortlich. Seine Abfindung, 3,3 Millionen Euro, sorgt bei den Kölner Fans bis heute für Aufregung – und ist Teil eines Schmähgesangs, der bei Partien gegen Wolfsburg in der Vergangenheit immer wieder angestimmt wurde.

Steffen Baumgart: „Deswegen ist es wichtig, in Wolfsburg zu punkten“

Aktuell hat Schmadtke auch bei Teilen des eigenen Anhangs einen schweren Stand: Das 0:2 gegen den VfB Stuttgart (am Samstagabend, 11. Dezember 2021) war für die Wölfe die fünfte Pflichtspiel-Pleite in Serie, erstmals gab es „Schmadtke raus“-Rufe. Dabei wird im Hintergrund gerade an einer Vertragsverlängerung des Sport-Geschäftsführers gebastelt.

Verschärft nun ausgerechnet Ex-Klub Köln die Schmadtke-Krise?

Trainer Steffen Baumgart (49) will unbedingt den ersten Auswärtssieg, um den Abstand auf den Relegationsplatz (nur noch drei Punkte) wieder zu vergrößern: „Wir gucken nach unten, das sollten wir auch tun. Wir wissen, dass es für uns noch ein ganz langer Weg wird. Deswegen ist es wichtig, in Wolfsburg zu punkten.“

Von 15 Bundesliga-Spielen beim VfL konnte der FC nur eins gewinnen – es setzte zehn Pleiten (Torverhältnis 12:34). Ein Auswärtsdreier am Dienstagabend (20.30 Uhr) wäre gleichzeitig der erste Saisonsieg ohne Mittelfeld-Star Ellyes Skhiri (26, krank).

Florian Kohfeldt: „Überragende Zeit“ mit Steffen Baumgart

Baumgart weiß, was für ein hochkarätiger Gegner wartet – wenn der VfL sein Potenzial denn mal abruft: „Wolfsburg hat eine hohe Qualität, war Champions-League-Teilnehmer und hat dieses Jahr schon viele, viele gute Spiele gemacht.“

Manager Schmadtke ist längst nicht die einzige Verbindung zwischen dem FC und Wolfsburg. Mit den Verpflichtungen von Yannick Gerhardt (27) und Sebastiaan Bornauw (22) gingen gleich zwei der fünf Kölner Rekord-Abgänge zum VfL.

Auch Steffen Baumgart und Florian Kohfeldt (39) haben eine gemeinsame Vergangenheit: Die beiden Trainer machten 2015 zusammen den Fußball-Lehrer (u. a. mit Dortmunds Marco Rose und Bochums Thomas Reis), sind seitdem befreundet.

Kohfeldt erzählt: „Wir hatten eine überragende Zeit. Das sind schöne Erinnerungen.“ Dienstagabend hat die Freundschaft für 90 Minuten Pause – beide Trainer brauchen den Sieg!

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Die Wolfsburger stecken bereits in der zweiten schweren Krise dieser Saison, die erste kostete Ex-Coach Mark van Bommel (44) den Job.

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Baumgart, der die VfL-Pleite gegen Stuttgart live im Stadion sah, springt Kohfeldt zur Seite: „Es ist nicht so einfach, wie sich das alle vorstellen, wenn man eine Mannschaft neu übernimmt. Man kann kaum ins Training gehen. Trotzdem gehe ich davon aus, dass sich Flo einiges einfallen lassen wird zu unserem Spiel. Darauf sollten wir gefasst sein.“ Gilt andersrum genauso…

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