Hinter den Kulissen rumort es beim 1. FC Köln. Rund ums Trainerteam herrscht Aufregung – auch wegen zahlreicher Verletzungen.
Kölner Coach hat Papa-UrlaubRumoren beim FC: Was läuft mit Ex-Haie-Trainer?
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Beim 1. FC Köln will man mit aller Macht den Klassenerhalt schaffen, doch ausgerechnet in der heißen Phase der Saison rumort es im Trainerteam. Ein Grund sind die zahlreichen Muskelverletzungen. Zuvor war schon der für die Standardsituationen verantwortliche Co-Trainer Hannes Dold von seinen Aufgaben entbunden worden.
In dieser Woche leitete Tillman Bockhorst das Aufwärmprogramm der Profis im Training. Kollege Leif Frach kümmert sich intensiv um die Verletzten, wie Sebastian Sebulonsen. Und Max Weuthen hat mitten im Abstiegskampf zwei Wochen Papa-Urlaub bekommen, er wurde Vater, soll in den kommenden Tagen zurück zum Team kehren.
Arne Greskowiak war zu Besuch am Geißbockheim
Für Aufsehen sorgte da Kölns Vizepräsident Ulf Sobek, der mit dem erfolgreichen Athletik-Coach Arne Greskowiak das Training des FC am Dienstag verfolgte.
Sobek und Greskowiak kennen sich seit 20 Jahren, der FC-Vize hat Greskowiak an der Deutschen Sporthochschule in Köln ausgebildet. Nach Informationen von EXPRESS.de war ein Treffen zwischen Sobek und Greskowiak schon lange geplant. Man sei ständig in Kontakt, pflege einen guten Austausch – und jetzt habe es zeitlich einmal gepasst, um sich persönlich zu treffen.
Der Athletik-Coach betreute jahrelang als Athletiktrainer die Kölner Haie. Machte zudem auch die deutschen Basketball- und Eishockey-Nationalmannschaften fit. Mit den Basketballern gab es Gold bei der Weltmeisterschaft, mit den Eishockey-Jungs WM-Silber.
Greskowiak hat zudem das Buch „Bessermacher“ verfasst, wobei er seine Erfahrungen aus dem Profisport weitergibt. Die Frage ist jetzt: Wird aus dem Besuch am Geißbockheim mehr?
Es heißt vom Verein, dass dies nicht geplant sei. Doch nach den zahlreichen Verletzungen ist man auf Ursachenforschung. Kwasniok gilt als Trainer der alten Schule. Er setzt weniger auf Werte oder analytische Daten in seiner Trainingssteuerung. Sobek dürfte als für den Sport verantwortliches Präsidiumsmitglied ein genaues Auge auf die Maßnahmen von Kwasniok haben.
Dass er ausgerechnet jetzt mit Greskowiak das Training beobachtete, mag Zufall sein. Aber inhaltlich wird man sich, unabhängig von den kommenden Ergebnissen im Abstiegskampf, auf alle Fälle Gedanken machen, wie es im Trainerteam des 1. FC Köln nach der Saison weitergehen wird. Greskowiak könnte da ein richtig guter Kandidat sein.


