FC-Legende Pierre Littbarski adelt Juwel Said El Mala. Der Weltmeister verrät, warum der Youngster die Nummer 10 verdient.
FC-Ikone Littbarski adelt El Mala„Said hat sich die 10 auf dem Rücken verdient“

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FC-Legende Pierre Littbarski in Müngersdorf: Sein Herz schlägt immer noch für den 1. FC Köln.
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Er trug selbst die legendäre Nummer 10 beim 1. FC Köln. Jetzt spricht Weltmeister Pierre Littbarski über den Verbleib von Said El Mala, den Hype um den Youngster und lobt einen FC-Boss in den höchsten Tönen.
Wenn einer weiß, was die Nummer 10 beim 1. FC Köln bedeutet, dann er: Pierre Littbarski (66). Die FC-Legende und Weltmeister ist begeistert, dass Offensiv-Juwel Said El Mala dem Klub treu bleibt und hat eine klare Meinung zur Trikotnummer und den Chancen des Youngsters.
Littbarski: „Said kann die Jungs mitziehen“
Die Erleichterung ist riesig, auch bei „Litti“. Er gibt zu, dass nach der Absage von Borussia Dortmund noch einmal richtig Bewegung in die Sache kam. „Ich hatte eigentlich gedacht, dass er vielleicht doch nach England geht“, sagte Littbarski dem „Kölner Stadtanzeiger“. Dass El Mala nun doch in Köln bleibt, sei ein „ganz wichtiges Signal“ und ein echter „Anschub für den Verein“. Sein zweites Jahr in der Bundesliga werde sicher nicht einfach. Doch Littbarski verweist auf die nackten Zahlen: „13 Tore und fünf Vorlagen sind Fakten, die dem FC im Abstiegskampf absolut helfen.“
Die Entscheidung hat eine enorme Bedeutung für die kommende Saison. „Die Fans hatten ja zwischenzeitlich einen kleinen Durchhänger und gehofft, dass er bleibt. Das gibt allen noch einmal einen Schub“, erklärt die Ikone. Aber nicht nur die Fans profitieren. Auch für die Mannschaft sei der Verbleib ein entscheidender Faktor. Littbarski weiß aus eigener Erfahrung: „Ich habe selbst ein paar Prozent besser gespielt, wenn ich bessere Nebenleute hatte.“ Er ist überzeugt, dass El Mala das Team mitreißen kann, weil er ein „ehrlicher Typ ist und sich nie hängen lässt“.
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Und die legendäre Rückennummer 10? Für Littbarski ist die Wahl „sehr passend“. Es gehe nicht nur um die Leistung auf dem Platz. „Das Gesamtpaket stimmt: Said ist ein ehrlicher Junge, fleißig und er liebt die Fans. Er hat das Herz am rechten Fleck.“ Sein klares Urteil: „Er hat sich die 10 auf dem Rücken verdient.“
Der Weltmeister blickt auch in die Zukunft und traut El Mala einiges zu. Der Youngster müsse seine Leistungen zwar immer wieder bestätigen, doch Littbarski macht sich da „keine Sorgen“. Er glaubt sogar, dass El Mala „auch für Jürgen Klopp ein ganz fester Faktor werden kann“.
Diese Entwicklung stelle den Verein und den Spieler vor „ganz neue Dimensionen“. Eine Aufgabe, die vor allem Thomas Kessler meistern müsse. Littbarski lobt den Kölner Sport-Geschäftsführer ausdrücklich für seinen Umgang mit der Situation. Das sei eine „positive Herausforderung“, gerade im Vergleich zu den finanziellen Sorgen der jüngeren Vergangenheit.
Sein Fazit zu Kesslers Arbeit ist eindeutig: „Ja, Hut ab.“ In diesem Transfer-Wirrwarr hätte man schnell die Nerven verlieren und bei einem Millionenangebot zugreifen können. Kessler habe jedoch „sehr clever und bereits erstaunlich erfahren reagiert – und damit im Sinne des Vereins gehandelt“. (red)

