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Modeste-Mitstreiter mit Fragezeichen Diese Baumgart-Profis geben Rätsel auf

Anthony Modeste jubelt für den 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

Anthony Modeste (umarmt von Dejan Ljubicic), Sebastian Andersson und Mark Uth (v.l.) beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen am 24. Oktober 2021

Anthony Modeste ist aktuell der einzige Tor-Garant des 1. FC Köln. Können seine Nebenmänner nach der Länderspielpause konstanter liefern?

Der FC durfte noch mal kräftig durchatmen, bevor Montagnachmittag (31. Januar 2022) die Vorbereitung auf das Freiburg-Heimspiel (Samstag, 15.30 Uhr) beginnt – und sieben Liga-Wochenenden am Stück warten. Was Köln nach der Länderspielpause dringend braucht: Mehr Gefahr von den Modeste-Mitstreitern! Steffen Baumgarts (50) Offensiv-Profis geben immer wieder Rätsel auf.

Wenn er nicht zuschlägt, wird’s für Köln ganz schwierig: Seit mehr als zwei Monaten hat der FC kein Spiel mehr ohne Tor von Anthony Modeste (33) gewonnen, der mit 13 Saisontreffern in der Bundesliga nur von den Top-Stars Lewandowski, Schick und Haaland überboten wird.

Anthony Modeste wichtigster Stürmer der Bundesliga

Als zuletzt bekannt wurde, dass sich Saudi-Klub Al Hilal um den Franzosen bemüht, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) nicht umsonst: „Wenn wir ihn abgeben, würden wir die Saison aufgeben. Es wäre ein Verrat am Fan. Du kannst keinen abgeben, der so einen großen Anteil daran hat, dass wir auf Platz acht stehen.“

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40,6 Prozent der FC-Tore gehen auf Modestes Konto, Tony ist damit weiterhin der wichtigste Stürmer der Liga. Bärenstark – aber auch gefährlich! Schließlich ist Modeste nicht mehr der Jüngste, auch er hat mal Durststrecken.

Und seine Nebenmänner? Immer wieder mit Fragezeichen...

Mark Uth (30): Eigentlich DER Hoffnungsträger neben Modeste. Und nach Anlaufschwierigkeiten kam Uth rund um den Jahreswechsel auch immer besser in Fahrt, sammelte vier Scorer-Punkte in fünf Spielen. Dann ließ er beim Pokal-Aus gegen den Hamburger SV allerdings vor dem leeren Tor die Führung liegen und blieb auch als Joker in Bochum blass. Wo ist seine Konstanz?

Ondrej Duda (27): Ganz ähnlich sieht's bei dem Slowaken aus. Sein Start in 2022 war vielversprechend: Beim 3:1-Sieg gegen Ex-Klub Hertha zeigte Duda seine beste Saisonleistung, traf sogar. Insgesamt bleibt der Top-Scorer der vergangenen Saison aber klar hinter seinen Ansprüchen und Möglichkeiten zurück, hat noch kein einziges Tor vorbereitet – und das als Spielmacher. Warum kann Duda sein Potenzial nicht abrufen?

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Sebastian Andersson (30): Am Geißbockheim sind zunächst mal alle froh, dass der Schwede nach seiner Seuchen-Saison 2020/21 bislang keine einzige Partie wegen Knie-Sorgen verpasst hat. Doch nach seiner langwierigen Verletzung scheinen ihm das für die Bundesliga nötige Tempo und die Spritzigkeit zu fehlen, Gegenspieler nehmen Andersson regelmäßig mühelos Meter ab. Auch im Kopfballspiel, eigentlich seine Paradedisziplin, konnte er zuletzt nicht überzeugen, ließ gegen den HSV Top-Chancen liegen. Wie viel Qualität steckt wirklich noch in ihm?

Louis Schaub (27): Als Joker hatte der Österreicher eine Top-Quote, legte in 144 Minuten zwei Tore auf und traf sogar einmal selbst. Seitdem Baumgart ihn von Beginn an ranlässt, kommt nichts nach: Null Torbeteiligungen von Schaub in 311 Minuten. Kann er etwa nur von der Bank aus zuschlagen?

Neben Modeste hat lediglich ein Kölner mehr als fünf Scorer-Punkte gesammelt: Florian Kainz (29), der bei zwei Toren und fünf Vorlagen steht. Nach dem 2:2 in Bochum, wo der Ösi mal wieder für Tony aufgelegt hatte, sagte Coach Baumgart: „Es gibt einiges aufzuarbeiten, wo wir uns verbessern müssen.“ Die Torgefahr der Modeste-Mitstreiter zählt definitiv dazu. Platzen die Knoten nach der Pause?

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