Abo

„Noch klarer“Mit diesem Verhalten imponiert El Mala beim FC

Aktualisiert:

Said El Mala steckt den Wirbel hinter den Kulissen um seine Person locker weg. Trainer René Wagner hofft, dass er sich beim Auswärtsspiel bei Union Berlin für seinen Aufwand belohnt.

Er war beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen der Kölner Unglücksrabe. Obwohl sich Said El Mala (19) teilweise sensationell die Chancen erarbeitete, traf er keinmal.

Am Ende waren es zehn Torschüsse gegen die Millionentruppe vom Bayer-Werk. Tragischer Höhepunkt: ein Pfostentreffer vor dem leeren Tor. FC-Trainer René Wagner hat aber keinerlei Sorgen um seinen Jungstar. Er glaubt, dass er am Samstag bei Union Berlin (2. Mai 2026, 15.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) ähnlich stark auftreten und sich auch belohnen wird.

Said El Mala arbeitet im Training an Abschlüssen

Dass es im Hintergrund viel Wirbel um El Mala gibt, inklusive Wechselgerüchten, dürfte keine Rolle spielen. Wagner weiß: „Das hat er seit zehn Monaten. Dann hatte er in der Mitte der Saison vielleicht eine kleine Delle gehabt, ob es daran lag, weiß ich nicht. Said reagiert aber wie jede Woche.“ Heißt: Er liefert! Elf Tore und vier Vorlagen sind absoluter Top-Wert im FC-Kader.

Wagner untermauert: „Er muss sich keine Gedanken machen, dass wir zu viel von ihm verlangen. Ich glaube, er tut gerade gut daran, Antworten auf dem Platz zu liefern. Gegen Leverkusen hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er in seinem jungen Alter in solchen Druckspielen voll da ist.“

Der FC-Trainer ist zufrieden mit der Entwicklung, die El Mala nimmt. Gegen Leverkusen hat er nach hinten wie vorn geackert und sich so zahlreiche Chancen verdient. Einziger Kritikpunkt: Er hätte stellenweise mal den Kopf hochnehmen können, um einen besser platzierten Mitspieler zu bedienen.

Wagner erklärt: „Er nimmt seine Rolle gut an. Er ist unfassbar gefährlich. Jetzt muss er sich belohnen mit ein, zwei Toren. Das wird er in Zukunft besser machen. Daran arbeitet er jeden Tag im Training.“

Was Wagner beeindruckt, ist die Art von El Mala, mit dem Wirbel um seine Person umzugehen: „Da ist er sehr gerade! Du hast nicht das Gefühl, dass er unruhiger wird, wenn es um ihn lauter wird. Ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, wenn es um ihn lauter wird, wird er noch ruhiger, noch klarer, noch besonnener. Und im Training noch akribischer.“

Das Trainerteam versucht, den FC-Youngster bestmöglich in seiner Entwicklung zu unterstützen. „Aktuell zeigt er, dass er das an jedem Wochenende umsetzen kann. Er hat wieder eine Analyse bekommen und die hat er 1:1 umgesetzt am Wochenende. Dann wird er stetig besser. Ich hoffe auch wieder in Berlin. Und ich hoffe, dass wir dann nächste Woche wieder hier sitzen können und darüber sprechen, wie gut er gespielt hat, und dass er sich belohnt hat.“

Frauen-Trainerin Britta Carlson und Männer-Coach René Wagner bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln.

Sie war Patin

FC-Trainerin kennt Unions Eta sehr gut – Wagner braucht keine Hilfe