Zweitligist SC Preußen Münster soll bei Kölns Glücklos-Stürmer Imad Rondic auf eine Verpflichtung drängen.
Medizincheck!FC-Sorgenkind vor Transfer in die 2. Bundesliga

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Sucht eine neue Herausforderung: Stürmer Imad Rondic (l.) beim Spiel gegen Legia Warschau.
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Jetzt könnte doch alles ganz schnell gehen!
Imad Rondiic vom 1. FC Köln kam nach seinem Leihwechsel zu Raków Częstochowa in der polnischen Liga dort überhaupt nicht klar, durfte zuletzt nicht einmal mehr mit den Profis ins Trainingslager reisen und musste sich stattdessen bei der zweiten Mannschaft fit halten.
Imad Rondic vor Leihe zu Preußen Münster
Jetzt steht eine neue Herausforderung für den Bosnier unmittelbar bevor! Der Zweitligist SC Preußen Münster soll bei dem Angreifer auf eine Verpflichtung drängen, wie „Bild“ und „Sky“ übereinstimmend berichten.
Die Gespräche mit dem 1. FC Köln und dem aktuellen Leihklub seien demnach bereits abgeschlossen, der Medizincheck soll noch am Dienstag (27. Januar) erfolgen. Im Raum steht den Medienberichten zufolge eine Leihe ohne Kaufoption.
Rondic war bei Raków zuletzt völlig glücklos: In 18 Pflichtspielen traf der Stürmer in der polnischen Liga nicht ein einziges Mal. Münster sucht dagegen dringend nach einer Verstärkung für seinen schwächelnden Angriff.
Der dort ursprünglich gehandelte Wunschtransfer von Jessic Ngankam werde offenbar nicht zustande kommen, heißt es, weshalb jetzt Kölns Rondic zum Topkandidaten auserkoren wurde.
Neben dem Stürmer selbst dürfte sich auch der 1. FC Köln über die Entwicklung freuen. Die 2. Bundesliga bietet eine ideale Chance für Rondic, wieder in die Spur zu finden.
Die Aufgabe in Münster wird für den 26-Jährigen allerdings auch nicht gerade ein Selbstläufer: Preußen Münster belegt mit 20 Punkten aktuell Rang 15, befindet sich mitten im Abstiegskampf.
Gelingt es Rondic, in der 2. Bundesliga Fuß zu fassen, wäre das ein wichtiger Schritt, um vom teuren FC-Missverständnis wieder einen Schritt nach vorne zu machen. Der Vertrag des Bosniers am Geißbockheim läuft noch bis 2029, eine Zukunft in Köln wird der Angreifer aber sicher nicht mehr haben.


