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„Fenster ist jetzt zu“Sosa-Leihe: FC deutet Transfer-Turbulenzen an

Borna Sosa nach seiner Verpflichtung beim 1. FC Köln.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

FC-Neuzugang Borna Sosa am Dienstagabend bei der Ankunft am Geißbockheim

Borna Sosa ist beim 1. FC Köln gerade noch durch das sich schließende Transferfenster geschlüpft. Der Klub musste bei der Verpflichtung bis zur letzten Minute aufs Tempo drücken.

Am Deadline Day mussten die FC-Fans mehr zittern als bei so manchem Bundesliga-Spiel: Mit der späten Verpflichtung von Linksverteidiger Borna Sosa (28) machte es der 1. FC Köln am 1. September 2026 extrem spannend. Selbst bei Schließung des Transferfensters um 20 Uhr gab es vom Verein zunächst keine Bestätigung.

Um 21.15 Uhr wurde der Deal schließlich offiziell, laut Sky war erst um 19.57 Uhr alles in trockenen Tüchern. Anschließend kümmerte sich der FC in aller Ruhe um die Vorstellung des bundesligaerfahrenen Neuzugangs.

Borna Sosa schließt das Transferfenster beim FC

Sosa, der von 2018 bis 2023 in 115 Pflichtspielen für den VfB Stuttgart aufgelaufen war, sagte voller Vorfreude: „Köln kenne ich aus meiner Zeit in Stuttgart. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Auswärtsspiele, denn in Köln herrscht mit die beste Atmosphäre in der Bundesliga. Jetzt freue mich darauf, dieses Gefühl als Spieler des FC zu erleben und hier im Stadion zu spielen.“

Der Name des Linksverteidigers war den ganzen Sommer über kein Thema am Geißbockheim, erst auf den letzten Drücker eröffnete sich die Gelegenheit zu einer Verpflichtung.

Bei Crystal Palace hatte der Kroate kaum Aussichten auf Spielzeit, saß am ersten Spieltag 90 Minuten auf der Bank und schaffte es eine Woche später nicht mal in den Kader beim amtierenden Gewinner der Conference League.

Um die Leihe innerhalb der Zeit abzuschließen, wurde der Medizincheck laut Sky nicht wie üblich im Mediapark durchgeführt, sondern vor Ort am Geißbockheim. Dort nahm der FC die Turbulenzen rund um die Personalie am späten Abend mit Humor und deutete an, dass es hinter den Kulissen ganz schön stressig zugegangen war.

Im Vorstellungs-Video in den sozialen Netzwerken schaute zunächst Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) aus einem Fenster am Geißbockheim, das wenig später schließlich von Sosa höchstpersönlich geschlossen wurde.

„Das Fenster ist jetzt zu“, so der vielsagende Kommentar des 27-maligen kroatische Nationalspielers. Er war in den letzten Minuten des Deadline Day gerade noch durchgeschlüpft, als das Transferfenster schon bedrohlich auf Kipp gestanden hatte. In einer Fragerunde sollte Sosa den Deadline Day in einem Wort beschreiben, entschied sich lachend für: „Stressig!“

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Was sich der FC von seinem letzten Neuzugang des Sommers erhofft, umriss Kessler bei der Vorstellung klar und deutlich: „Mit seinem starken linken Fuß, seinem Offensivdrang und seiner hohen Qualität im Flankenspiel erweitert er unsere Möglichkeiten und gibt unserem Spiel zusätzliche Optionen.“

Schon am Freitag könnte Sosa ausgerechnet bei seinem Ex-Verein ein erstes Mal im Kader stehen: Um 20.30 Uhr gastiert der FC zum Start in den zweiten Spieltag beim VfB Stuttgart.

Borna Sosa im Dress des 1. FC Köln.
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