Am letzten Transfertag könnte der 1. FC Köln seinen Kader doch noch weiter ausdünnen. Für einen Verteidiger wurde jetzt wohl ein Leihklub gefunden.
Keine Chance in KölnÜberangebot beim FC: Verteidiger vor Abgang

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Das Transferfenster schließt am Dienstag (1. September 2026) um 20 Uhr. Bis dahin könnte auch beim 1. FC Köln noch einiges passieren.
Auf der Zugangsseite wird noch ein Linksverteidiger gesucht. Mit Ex-Stuttgart-Profi Borna Sosa (28) ploppte ein neuer Name auf. Am Montagabend gab es zudem die offizielle Bestätigung, dass Juwel Mikey Moore (19) von Tottenham ausgeliehen wird. Der englische Außenstürmer soll am Geißbockheim weiter reifen und viel Einsatzzeit bekommen, bevor er zurück zum Premier-Klub gehen wird.
Julian Pauli vor Leihe zu Energie Cottbus
Ein anderer Profi mit England-Bezug hat derweil keine Chance beim FC: Julian Pauli (21, besitzt die deutsche und die englische Staatsbürgerschaft). Der Verteidiger würde bei den Kölnern in der neuen Spielzeit wohl nicht viel Spielzeit bekommen. Zu groß ist das Angebot in der Innenverteidigung.
Pauli könnte darum den FC erneut auf Leihbasis verlassen. Schon im vergangenen Jahr war der Verteidiger an Dynamo Dresden ausgeliehen. Die „Bild“ berichtet jetzt von einem möglichen Deal mit Energie Cottbus. Dort ist „Pele“ Wollitz (61) Trainer, er arbeitet gerne mit jungen Talenten.
Beim FC spielte Pauli zuletzt keine große Rolle. Im Pokalspiel in Würzburg (2:1) und beim Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim (3:2) stand er gar nicht im Kader. Der Konkurrenzkampf beim FC ist riesig. Mit Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey sind zwei Profis aktuell gesetzt. Joel Schmied, Rav van den Berg, Elias Bakatukanda und Pauli reihen sich dahinter ein. Und Timo Hübers ackert in der Reha fürs Comeback.
Damit Pauli auf Spielzeit kommen kann, soll er erneut verliehen werden. Auch bei Bakatukanda gibt es solche Gedanken, doch da liegen die Chancen auf einen Verbleib bei 50:50. Die Kölner können sich auch gut vorstellen, Bakatukanda zu behalten, weil sie riesiges Potenzial in ihm sehen.
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Der FC hatte den Vertrag mit Pauli im Jahr 2025 vorzeitig bis 2028 verlängert. Sportchef Thomas Kessler (40) sagte damals: „Julian hat in seinem ersten Profijahr eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt und sich direkt als Stammspieler etabliert. Nach seiner langen Verletzungspause ist der Schritt nach Dresden nun genau der richtige, um den fehlenden Rhythmus zurückzugewinnen und seine Entwicklung konsequent fortzusetzen. Wir werden ihn auf seinem Weg eng begleiten – in der Überzeugung, dass er gestärkt zurückkommen und perspektivisch eine wichtige Rolle in unserer Bundesliga-Mannschaft einnehmen wird.“
Diese Perspektive hat sich jetzt allerdings verändert – aktuell hat Pauli kaum Chancen beim FC. So wird es wohl einen weiteren Abgang in die 2. Liga geben.
