Said El Mala verzückt die Herzen der FC-Fans. Ein Kölner Künstler widmet dem Senkrechtstarter nun eine kleine Kunstschau.
Zwischen Komödienstraße und BurgmauerEl-Mala-Kunstwerk mitten in der Stadt

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Die Visualisierung zeigt die Kunstschau an der Komödienstraße.
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Wovon die Fans des 1. FC Köln schon lange träumen, das ist eine Saison wie gemalt. Nach einem guten Start und einem wohltuenden ersten Drittel ist der FC-Motor etwas ins Stocken geraten.
Das neue Jahr bringt vielleicht neuen Schub, auf jeden Fall aber künstlerischen Auftrieb!
„Art El Mala – Fußballkunst“
Zu verdanken ist das dem Kölner Künstler Thomas Otto Schneider. Er hat mit dem Kunstprojekt „H3K – Heilige Drei Kästen“ vergessene Schaufenster in lebendige Orte des kulturellen Austauschs verwandelt. In Schneiders eigenen Worten: „Mitten in der Stadt, zwischen Verkehr und Touristenströmen, eröffnen sich neue künstlerische Perspektiven – zugänglich, irritierend, poetisch.“
Die mittlerweile dritte Ausstellung in den sanierten Vitrinen an der Treppe zwischen Komödienstraße und der Straße Burgmauer widmet Schneider nun seinem Herzens-Klub, in dessen Jugendmannschaft er einst selbst kickte.
Die kleine, aber feine Schau „Art El Mala – Fußballkunst“ ist eine Hommage an den Jungstar und den FC. Entstanden ist aus alter und aktueller Verbundenheit ein Dreiklang aus einem farbigen El-Mala-Porträt auf Plexiglas und mehreren Aquarellen, die das FC-Wappen als Motiv haben. Ein stürmischer Geißbock mit entschlossener Miene rundet das Kunstpaket ab.
„Als ehemaligem Jugendspieler des 1. FC Köln liegt mir die aktuelle Ausstellung, die ich am Wochenende installieren werde, ganz besonders am Herzen“, erzählt der Künstler.

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Thomas Otto Schneiders farbiges Porträt von Said El Mala wird in der Kunstschau präsentiert.
Die Ausstellung im „urbanen Kunst-Kiosk“, wie Schneider die „Heiligen Drei Kästen“ in Domnähe nennt, eröffnet am 6. Januar – dem Dreikönigstag. Um 15.30 Uhr wird es eine kleine Vernissage an den lange Jahre leer stehenden und verwahrlosten und heute in neuem Glanz erstrahlenden Schaukästen am chinesischen Restaurant „Great Wall“ (Komödienstraße 37) geben.
Der 1. FC Köln, derzeit auf dem elften Tabellenplatz, tritt am Samstag (10. Januar) am 16. Spieltag auswärts gegen den Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim an. Nach dem Dreikönigstag würde das Einfahren von drei Punkten Hoffnung auf eine sportliche Wende zum Besseren machen. Nach dem 4:1 gegen den HSV wäre es der erste Dreier nach sechs sieglosen Spielen. Also: Fußballkunst ist gefragt!

