Geht er, oder bleibt er? Der Transferpoker um Said El Mala beschäftigt die Bundesliga. Jetzt hat sich der BVB-Boss geäußert.
„Kämpfen wirklich um jeden Euro“BVB-Boss äußert sich zu Transfer von El Mala

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Verabschiedet sich Said El Mala vom 1.FC Köln?

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Borussia Dortmund macht ernst im Werben um Said El Mala. Der Champions-League-Teilnehmer will den Superstar vom 1. FC Köln unbedingt in diesem Sommer verpflichten.
Nach anfänglichen Angeboten, über die Thomas Kessler nur müde lächeln konnte, geht der BVB inzwischen all-in. Die Schwarz-Gelben sind mittlerweile bereit, die vom FC gesetzte Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro zu knacken. 48 Millionen Euro fix plus Bonuszahlungen. Das wäre für beide Vereine mit Abstand der Rekordtransfer.
Said El Mala: Woran es im Transferpoker zwischen dem 1. FC Köln und dem BVB hakt
Mitten im Poker hat sich BVB-Boss Lars Ricken nun zu der Personalie geäußert. Er erklärt, warum sich die Verhandlungen nun bereits so lange ziehen.
„Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro kämpfen. Das hat das Beispiel Karetsas ja auch gezeigt. Das erste Mal hatten wir uns im April getroffen und wir haben erst jetzt vor Kurzem den Deal abgeschlossen, weil es uns wichtig ist, auch wirtschaftlich vernünftig zu arbeiten“, sagt Ricken.
An Geld sollte es beim BVB allerdings nicht scheitern, allein durch die Abgänge von Niklas Süle (Profikarriere beendet), Julian Brandt (Ajax Amsterdam), Karim Adeyemi (FC Barcelona) und Salih Özcan (Besiktas Istanbul) spart der Klub über 40 Millionen Euro an Gehaltskosten. Dazu kommen durch Verkäufe nochmal weitere 35 Millionen Euro dazu.
„Dadurch, dass wir das in den letzten Jahren gemacht haben und auch jetzt an der ein oder anderen Stelle Einsparungen vorgenommen haben, insbesondere an den Kaderkosten, gibt uns das Spielraum, handlungsfähig zu sein. Es gilt, sportlich und wirtschaftlich die richtige Entscheidung zu treffen“, sagt Ricken.
Ein Transferrekord will wohl überlegt sein, der BVB würde mit den geforderten 50 Millionen Euro eine neue Dimension erreichen. Weil Thomas Kessler keinen Zentimeter von seinen Forderungen abrückt, der BVB bisher vergeblich versucht hat, die Summer zu drücken und es noch Details wie die Weiterverkaufsklausel gibt, wo Uneinigkeit herrscht, ist noch nichts in trockenen Tüchern.
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1. FC Köln: Wo sollte die Schmerzgrenze bei Said El Mala liegen?
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Für den Fall, dass der Deal nicht klappt, hat der BVB laut Ricken allerdings Alternativen in der Schublade. „Wir haben ganz viele Ideen noch. In ganz vielen anderen Märkten fängt der Transfermarkt jetzt erst an, und da werden wir dann am Ende sehen, was die beste Lösung für Borussia Dortmund ist.“
