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Im PlayboyPoldi schwärmt von WM-Kollegen – „Hatten eine geile Zeit“

Philipp Lahm (M) jubelt mit dem WM-Pokal zwischen seinen Teamkollegen Lukas Podolski (l) und Thomas Müller (r) während der Siegerehrung auf der Tribüne nach dem Finalsieg gegen Argentinien im Estadio do Maracana.

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Philipp Lahm (M) jubelt mit dem WM-Pokal zwischen seinen Teamkollegen Lukas Podolski (l) und Thomas Müller (r) während der Siegerehrung auf der Tribüne nach dem Finalsieg gegen Argentinien im Estadio do Maracana.

Lukas Podolski verrät im „Playboy“, welche Ex-Kollegen er zum WM-Gucken einladen würde und warum ihn das Sommermärchen 2006 bis heute nicht loslässt.

Lukas Podolski feiert am 4. Juni Geburstag und tickt auch mit 41 Jahren noch wie ein Profi, nur eben nicht mehr nur auf dem Platz. Die FC-Legende hat kürzlich ihren Rückzug von der aktiven Fußballbühne erklärt.

Im Interview mit dem „Playboy“ gibt der Weltmeister von 2014 nun Einblicke in sein „zweites Berufsleben“ als Geschäftsmann – und spricht auch über die anstehende WM und seine Zeit in der Nationalmannschaft.

WM vor der Tür: Diese drei Ex-Kollegen würde Podolski einladen

In Zabrze wechselte Podolski vom Spieler hin zum Anteilseigner. Dadurch lerne er den Fußball „von der Business-Seite“ noch besser kennen. Sein Antrieb: „Ich will einfach, dass unser Verein anständig geführt wird, dass seine Tradition weiterlebt“, so Podolski, der sich auch in dieser Rolle als Teil der Fans sieht.

Wie jetzt sein Alltag aussieht? „Bei mir gibt es keinen Laptop, ich habe keinen Computer. Ich mache alles vom Telefon aus“, sagt der Kölner Fan-Liebling. Feste Arbeitszeiten habe er nicht, auch morgens oder abends müssten Dinge erledigt werden: „Wenn du was erreichen willst, musst du arbeiten. Da gibt es für mich keine freien Tage oder festen Zeitslots.“

Neben dem Businessthema äußert sich Poldi im „Playboy“ auch zur WM. Gefragt, welche drei früheren Nationalmannschaftskollegen er am liebsten zum Fußballgucken einladen würde, nennt Podolski drei Namen: „Basti Schweinsteiger natürlich. Dazu Thomas Müller. Und Antonio Rüdiger.“

Über den bei vielen Fans umstrittenen Innenverteidiger von Real Madrid sagt Podolski grinsend: „Der war beim Büfett immer vorne mit dabei“, auf den sei Verlass – „dass er was Gutes zum Essen mitbringt“.

Auf die Frage nach der besten Stimmung bei einer Fußball-Weltmeisterschaft muss Podolski nicht lange überlegen und schwelgt in Erinnerungen: „Eindeutig 2006, mit Abstand.“ Er schwärmt von den Stadien, der Atmosphäre auf den Straßen und den Fanmeilen – und betont den Zusammenhalt unter den Spielern und im gesamten Umfeld: „Physios, Busfahrer, Ärzte und so weiter.“ Das habe die Mannschaft ausgemacht: „dieser Teamgeist“.

Das Duo „Poldi und Schweini“ hatte 2006 auch abseits des Rasens das Bild der Nationalelf geprägt. Ob das wirklich so besonders war oder medial überhöht? Podolskis Antwort ist eindeutig: „Wir haben uns einfach super verstanden. Auf dem Platz harmoniert, neben dem Platz – da war nichts gespielt, nichts aufgesetzt. Wir hatten über viele Jahre eine geile Zeit zusammen.

Sportlich zählt Podolski Deutschland auch heute „zum erweiterten Favoritenkreis“, sieht aber Spanien und Frankreich sowie „ein, zwei andere Teams“ etwas weiter vorn. Bei einer WM könne jedoch „immer alles passieren“, erklärt er.

Deshalb erinnert Podolski an ein Beispiel aus dem Titeljahr: „Tagesform, Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen. Nehmen Sie das Spiel gegen Algerien bei der WM 2014: Die Algerier hatten Riesenchancen, Manuel hielt uns am Leben. Hätten wir verloren, wären wir im Achtelfinale raus gewesen – so kamen wir weiter und holten den Titel.“

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