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„Möchte dich nicht umarmen“Verschwitzter Schweinsteiger blitzt bei Sedlaczek ab

Bastian Schweinsteiger will Esther Sedlaczek umarmen.

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Bastian Schweinsteiger will Esther Sedlaczek umarmen.

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Bastian Schweinsteiger war vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko zu spät bei der ARD-Übertragung. Esther Sedlaczek wurde deutlich.

Das war mal ein ungewöhnlicher Start in die WM-Übertragung der ARD! Eigentlich sollten am Donnerstag (9. Juli) vor dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko das Traumduo Esther Sedlaczek (40) und Bastian Schweinsteiger (41) vor der Kamera sitzen – es kam aber anders!

Zum Übertragungsbeginn um 21 Uhr saß Sedlaczek nicht wie gewohnt mit dem Weltmeister 2014 auf dem Kommentatorenplatz, sondern mit Kommentator Philipp Sohmer (51).

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„Sie sehen es“, begann die 40-Jährige die Erklärung für Schweinsteigers Fehlen, brachte aber noch nicht komplett Licht ins Dunkel: „Mensch, also Basti hat sich verändert. Nein, es ist Philipp Sohmer, der hier sitzt und ich freue mich sehr, dass du hier bist, weil du kurzfristig einspringen musstest. Weil, liebe Zuschauer, es läuft halt nicht immer alles nach Plan.“

Dann wurde eine Videobotschaft von Schweinsteiger eingeblendet, der auf dem Rücksitz eines Autos saß. War der 41-Jährige etwa krank? Oder sogar schon auf dem Weg zurück nach Deutschland? Nein, der Ex-Profi stand auf der Anfahrt ins Gillette Stadium bei Boston einfach nur im Stau.

„Hallo Esther, es tut mir leid, ich stecke im Voll-Stau. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Ich bin früh genug losgefahren, stecke jetzt seit zwei Stunden hier im Verkehr und es zeigt immer noch 50 Minuten an zum Stadion. Schau mal hier, so sieht das aus ungefähr. Natürlich kann man auch nirgendwo links und rechts fahren. Ja, ich hoffe, ich sehe dich noch. Ansonsten machst du schon mal die Analysen“, erklärte Schweini.

Weil der ehemalige deutsche Nationalspieler aber nicht tatenlos im Auto sitzenbleiben wollte, machte er sich einfach zu Fuß auf den Weg zum Stadion. Erneut wurde ein Schweinsteiger-Video eingeblendet, diesmal zeigte es ihn joggend neben den im Stau stehenden Autos. Das war mal Einsatz!

Und dieser Einsatz hatte sich gelohnt, denn um 21.08 Uhr sagte Sedlaczek dann: „Ich habe gute Nachrichten! Philipp, dich hören wir später nochmal. Aber jetzt, wo unser Experte tatsächlich angekommen ist – und er hat wirklich alles gegeben –, würde ich sagen, machen wir hier den fliegenden Wechsel.“

Dann kam Schweinsteiger mit hochrotem Kopf ins Bild. Bei der Laufeinheit bei über 30 Grad allerdings kein Wunder. Der Experte wollte Sedlaczek umarmen, die lehnte aber deutlich ab. „Du hast es geschafft“, sagte sie zunächst noch freudestrahlend, nur um dann klarzumachen: „Ich möchte dich nicht umarmen! Aber ich freue mich trotzdem sehr, dass du da bist.“

Das verschwitzte Shirt ihres kongenialen TV-Partners war natürlich trotzdem sofort aufgefallen: „Ich würde mal sagen, das T-Shirt ist schwarz, aber das ist auch ganz gut. Komplett durchgeschwitzt nehme ich an.“

Schweini sagte noch etwas aus der Puste: „Ja, also die Laufbereitschaft für ein Viertelfinale war auf jeden Fall da. Und ich verstehe jetzt auch, liebe Fifa, die Trinkpause macht schon Sinn.“

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