Bastian Schweinsteiger war in der WM-Übertragung der ARD beim Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko nicht zufrieden.
„Für mich ist das ein Witz“WM-Experte Schweinsteiger poltert am ARD-Mikrofon

Jetzt beginnen mit der entscheidenden Phase bei der WM 2026 die Fußball-Festspiele, doch ARD-Experte Bastian Schweinsteiger (41) war am Donnerstag (9. Juli) beim ersten Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko überhaupt nicht in Feierlaune.
Erst stand der Weltmeister lange im Stau und verpasste den Beginn der Live-Übertragung eine Stunde vor Spielbeginn, dann übte er Kritik am Vorgehen des Deutschen Fußball-Bundes bei den Verhandlungen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp (59). Und auch im Spiel selbst war Schweini kritisch aufgelegt.
Schweinsteiger ärgert sich bei WM-Viertelfinale
Zum ersten großen Aufreger des Spiels hatte der zur Trinkpause im ersten Durchgang zugeschaltete frühere DFB-Kapitän eine klare Meinung: Frankreich-Star Kylian Mbappé (27) war mit einem Foulelfmeter an Marokkos Schlussmann Bono (35) gescheitert, nachdem er zuvor lange auf die Freigabe des Strafstoßes durch Schiedsrichter Facundo Tello (44) hatte warten müssen.
Geschlagene 104 Sekunden dauerte es, nachdem Mbappé sich den Ball erstmals auf dem Elfmeterpunkt zurechtgelegt hatte, ehe er endlich ausführen durfte. Zwischenzeitlich hatte der Superstar wegen der langen Wartezeit bereits lamentiert, den Strafstoß schoss er dann schwach aufs rechte Eck, wo ihn Bono sogar festhalten konnte.
„Für mich ist das ein Witz, dass der Mbappé da so lange warten muss. Der Schiedsrichter muss vorher mit jemandem gesprochen haben. Der kann ihn doch nicht den Ball hinlegen lassen und ihn dann eine Minute warten lassen“, schimpfte Schweinsteiger auf Nachfrage von Kommentator Philipp Sohmer (51).
„Sowas bringt den Schützen durcheinander“, beklagte sich Schweinsteiger: „Ich fand das ganz schlecht gemacht vom Schiedsrichter-Team.“

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Bastian Schweinsteiger und Esther Sedlaczek waren beim WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko für die ARD im Einsatz.
Gleichzeitig verwies er auf die ohnehin schon bestehende Debatte über die Ansetzung des argentinischen Referees, obwohl dessen Heimatland noch im Rennen um den Titel vertreten ist: „Jetzt hast du die Diskussion wieder, nimmt er hier Einfluss auf den Elfmeter?“
Laut Anzeige in der Übertragung hatte es noch einen längeren VAR-Check gegeben, offen blieb allerdings der genaue Hintergrund. Das Foul von Noussair Mazraoui (28) an Mbappé war eigentlich unstrittig, der Pfiff definitiv keine klare Fehlentscheidungen.
Bei den Vorbereitungen zum Elfmeter hatte sich allerdings Marokkos Issa Diop (29) beim Gespräch mit Gegenspieler Ousmane Dembélé (29) die Hand vor den Mund gehalten. Obwohl die TV-Bilder keine feindselige Stimmung im Dialog erahnen ließen, hätte Tello die Geste streng genommen mit einer Roten Karten ahnden können. Nicht ausgeschlossen, dass der VAR hier noch einmal genauer hinschaute.
