Das ewige Thema Erweiterung des Geißbockheims hält den 1. FC Köln weiter in Atem.
Geplatzter TerminSo reagiert der FC-Boss auf den Geißbockheim-Schock

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Enttäuscht: Philipp Türoff vom 1.FC Köln.

Es war ein echter Schock für den 1. FC Köln am Mittwochabend. Der für Donnerstag geplante Termin zur Verhandlung über die geplante Erweiterung des Geißbockheims wurde vom Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) kurzfristig abgesagt.
Der Grund: ein vierseitiges Gutachten der Ausbau-Gegner über Artenschutz. Die Frage, ob der FC auf den Gleueler Wiesen drei Fußballplätze bauen darf, wurde erneut vertagt.
„Ich habe nicht damit gerechnet, am Abend vor dem Termin eine Absage zu bekommen“
„Fassungslos“ sei Geschäftsführer Philipp Türoff gewesen, als ihn die Nachricht am Abend erreichte: „Ich war sehr überrascht, habe nicht damit gerechnet, am Abend vor dem Termin eine Absage zu bekommen.“ Das ewige Hickhack um den Geißbockheim-Ausbau geht also in die nächste unrühmliche Runde. Bereits seit zwölf Jahren kämpft der FC darum, die Bedingungen vor Ort zu verbessern. Nun herrscht weiter Ungewissheit, die jahrelange Hängepartie geht weiter.
Türoff rechnet erneut mit „einigen Monaten“ Verzögerung. „Es ist schon erstaunlich, wie viele Wendungen so etwas nehmen kann. Es ist aber nicht viel zu machen, es bringt nichts, zu toben. Für uns ist auch keine Welt zusammengebrochen“, sagt der Geschäftsführer, der aber schon mit einem positiven Urteil für den FC gerechnet hätte.
So aber muss sich der Klub weiter gedulden. Davon ungeachtet sollen bald aber schon die Bagger für das neue Leistungszentrum anrücken, bestätigt Türoff: „Wir werden nicht den Baubeginn aufschieben.“
Was es dann jetzt braucht, sind Fußballplätze – so schnell wie möglich. Da rücken nun, mehr denn je, die beiden Satelliten-Plätze in den Fokus. Am Fort VI am Decksteiner Weiher gibt es einen Ascheplatz, der zu einem Kunstrasenfeld umgebaut werden soll. Gleich in der Nähe eine Kampfbahn mit Naturrasen und ohne Flutlicht. Dafür gibt es im Rat aber keine Mehrheit. Es gibt Bedenken der Grünen wegen der Versiegelung von Grünflächen und des Flutlichts.
Auch hier zeichnet sich aktuell noch keine Lösung ab. Der Ausgang ist nach wie vor offen, das Dauer-Thema Geißbockheim wird den Verein also noch lange weiter beschäftigen.

