Der 1. FC Köln verstärkt den Kader auch ohne Verkauf von Said El Mala. Der jüngste Coup: Top-Talent Reigan Heskey wurde von Manchester City verpflichtet. Die Zahlen zum Deal.
Kesslers SternekücheSo teuer kann der neueste FC-Coup werden

Nach dem geplatzten Wechsel von Said El Mala (19) zum FC Brentford Anfang Juni 2026 räumte Kölns Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff (50) gegenüber EXPRESS.de mit Gerüchten auf.
Er nannte zwar keine konkreten Zahlen, versicherte aber: „Der FC ist für die sportlich definierten Kaderinvestitionen angemessen aufgestellt. Wir haben auch ohne Spielerverkäufe Handlungsspielräume für eine wettbewerbsfähige Mannschaft, zumal in diesem Szenario unsere Leistungsträger bei uns bleiben.“
ManCity hat die Hand auf Reigan Heskey
Türoff weiter: „Ein finanzieller Zwang zu Spielerverkäufen besteht für uns nicht. Der FC hat sich in den vergangenen Jahren finanziell so solide aufgestellt, dass wir auch ohne einen sofortigen Transfererlös bei Said El Mala in der Lage sind, den Kader zu verstärken.“
Mit dem direkten Weiterverkauf von Jakub Kaminski für 17 Millionen Euro an Befica Lissabon ist der FC bestens aufgestellt! Jetzt bastelt man an einem Kader rund um El Mala. Sportchef Thomas Kessler (40) geht jedenfalls fest davon aus, dass Said auch in der kommenden Saison das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust tragen wird.
Auf dem Transfermarkt wird Kessler nach seinem jüngsten Coup von den FC-Fans erneut als Chefkoch gefeiert. Doch Sterneküche hat ihren Preis! Reigan Heskey (18) wechselt von Manchester City zum FC und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 unterschrieben. Die kolportierte Ablösesumme beträgt zwei Millionen Euro.
Auf den ersten Blick ein Schnäppchen. In England schrieb die „Sun“ von einem „Schock-Transfer“. Doch hinter dem Deal steckt ein ausgeklügeltes Vertragswerk, bei dem sich ManCity im Erfolgsfall auf höhere Einnahmen freuen darf.
Der britische Journalist Simon Bajkowski schreibt auf der Plattform X: „Reigan Heskey wechselt von #mcfc zum 1. FC Köln; die Ablösesumme beginnt bei 2,4 Millionen Euro und kann auf bis zu 8 Millionen Euro ansteigen. Zudem hat sich City eine Weiterverkaufsbeteiligung, eine Rückkaufoption sowie ein Vorkaufsrecht gesichert.“
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Der FC hat sich also eines der interessantesten Talente Europas gesichert, ManCity hat aber die Hand drauf. Wenn Heskey in der Bundesliga durchstartet, profitiert zunächst der FC, später dann wieder der Premier-League-Klub.
Kessler ist happy, dass man Heskey vom FC überzeugen konnte, obwohl auch andere Klubs großes Interesse hatten: „Es freut uns, dass wir ihn in den Gesprächen von unserem gemeinsamen Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. René Wagner hat ihm dabei einen klaren sportlichen Plan aufgezeigt und vermittelt, warum der FC für seine weitere Entwicklung genau der richtige Schritt ist. Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen. Davon sind wir absolut überzeugt.“
Reigan Heskey ist überzeugt davon, dass er mit dem FC die Bundesliga rocken kann: „Ich wollte unbedingt zum 1. FC Köln kommen, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass meine Art, Fußball zu spielen, sehr gut zum Verein passt. Ich freue mich auf die Herausforderung in der Bundesliga und will die Chance nutzen, mich hier zu beweisen. Ich bin bereit.“
In der neuen Saison hat der FC bislang 3,5 Millionen Euro für Tom Krauß gezahlt, 5,5 Millionen Euro für Jakub Kaminski, gut fünf Millionen Euro für Jahmai Simpson-Pusey, vier Millionen Euro für Luka Lochoshvili und zwei Millionen Euro für Reigan Heskey. Macht in Summe 20 Millionen Euro. Gideon Mensah kam ablösefrei von AJ Auxerre. Zudem soll noch Paul Okon-Engstler für eine Million Euro vom Sydney FC verpflichtet werden.
Für Kaminski gab es beim direkten Weiterverkauf an Benfica Lissabon Einnahmen in Höhe von 17 Millionen Euro. Aarhus GF zahlte eine Million Euro für Rasmus Carstensen und Denis Huseinbasic ging für rund 500.000 Euro zum SC Braga.
Beim FC sind noch weitere Transfers geplant. Mit Ellyes Skhiri soll ein Mittelfeldspieler zurückkommen. Eintracht Frankfurt soll zwischen zwei und drei Millionen Euro fordern. Zudem könnten noch ein Stürmer, ein Außenverteidiger und ein Mittelfeldspieler kommen.

