Stimmen nach FC-Sieg Köln feiert „geilen Trainer“ und „Tüpfelchen auf dem I“ – Weltklasse-Lob vom VfB

Timo Hübers & Co. feiern vor der Kurve den späten Sieg gegen den VfB Stuttgart.

Festliche Stimmung beim FC: Timo Hübers (2.v.l.) und seine Kollegen feiern den Sieg gegen den VfB Stuttgart am 19. Dezember 2021 in Köln.

Der 1. FC Köln hat zum Jahresabschluss einen späten Dreier gegen den VfB Stuttgart geholt, Anthony Modeste traf zum 1:0. Die Stimmen zum Spiel.

Ein würdiges Finale: Später Sieg ganz spät im Jahr! Zum Hinrunden-Abschluss hat der 1. FC Köln am Sonntag (19. Dezember 2021) gegen den VfB Stuttgart per 1:0-Sieg einen letzten Dreier eingefahren – Held des Tages war einmal mehr Anthony Modeste (33), der erneut nach Flanke von Joker Kingsley Schindler (28) traf. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Jörg Jakobs: „Unheimlich viel drin, was uns diese Saison charakterisiert“

FC-Innenverteidiger Timo Hübers (25): „Es war ein bisschen Déjà-vu von Dienstag: Flanke King, Tony mit dem Kopf – diesmal stand das Stadion dann noch halb Kopf. Die Stuttgarter haben es schon gut gemacht, da hatten wir immer mal wieder Probleme, gerade in der ersten Halbzeit. Dann haben wir uns aber rein gekämpft. Beide Mannschaften können das 1:0 machen. Die zweite Halbzeit war nicht ganz so schön anzusehen, viel taktieren, viel warten auf den Fehler des Gegners oder auf den Lucky Punch – der war zum Glück bei uns. Einen viel schöneren Hinrunden-Abschluss hätten wir uns nicht vorstellen können. Gerade auch die Momente nach dem Abpfiff waren schon noch mal Gänsehaut, es war rundum gelungen heute.“

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Köln-Sportchef Jörg Jakobs (51): „In dem Tor steckte unheimlich viel drin, was uns diese Saison charakterisiert. Wir haben in der Phase unheimlich Druck gemacht, wollten das Tor mit aller Macht und haben es dann am Ende aber auch erspielt, wenn man sich anschaut, über wie viele Stationen der Angriff lief. Das ist natürlich ein Abschluss, wie man ihn sich malt, es fühlt sich super an. Es ist wunderbar, wenn du dann noch so ein Tüpfelchen auf dem I hast, und damit in die Winterpause gehst.“

FC-Kapitän Jonas Hector (31): „Die Stuttgarter können gut zocken, haben in der ersten Halbzeit unser Pressing das eine oder andere Mal überspielt. Wir sind drangeblieben und haben uns im Endeffekt dafür belohnt. Wir sind extrem happy, dass wir die drei Punkte hier behalten haben. Es hat lange gedauert, bis dann mal einer reingegangen ist. Der Sieg tut uns wirklich gut und damit kann man dann auch entspannt Richtung Weihnachten gucken.“

Anthony Modeste: „Ich finde, es ist einfach verrückt dieses Jahr“

Matchwinner Anthony Modeste (33): „Wir sind immer drangeblieben. Es war ein etwas bisschen komisches Spiel von meiner Seite. Mit rechts hab ich es zweimal versucht, das hat nicht geklappt. Dann habe ich gesagt, ich mach es mit dem Kopf – ging besser (lacht). Ich finde, es ist einfach verrückt dieses Jahr. Wir haben fast den gleichen Kader wie die letzten zwei Jahre. Aber wir haben alles geändert mit einem geilen Trainer, der viel von uns haben will. Das Training ist anstrengend, ganz ehrlich, aber am Ende zahlt sich das aus.“

Köln-Coach Steffen Baumgart (49): „Es war ein sehr, sehr ausgeglichenes Spiel. Ich glaube, es wäre ein Punktgewinn für beide Mannschaften drin gewesen. Das wäre vielleicht – gerade wenn man sieht, wie beide Mannschaften gearbeitet haben – gerechter gewesen. Aber im Fußball geht's nicht immer um Gerechtigkeit. Tony hat die ein oder andere Situation gehabt. Die Jungs haben gut gearbeitet, gerade auch nach den drei Wechseln in der 55. Minute dann noch mal besser ins Spiel gefunden, hatte ich das Gefühl. Wir freuen uns natürlich über den knappen Sieg.“

Stuttgart-Torhüter Florian Müller: „Haben ein schlimmes Spiel gemacht“

VfB-Keeper Florian Müller (24): „Ich finde schon, dass es verdient war. Wir haben ein ganz wildes, schlimmes Spiel gemacht – wir haben so viele Fehler gemacht. Normalerweise musst du früher schon ein Tor fangen, wenn du so viele Ballverluste in der eigenen Hälfte hast. Klar ist es bitter, dass es dann so spät fällt. Wir haben alles gegeben, haben gekämpft, aber wir waren einfach zu wild und haben dann zu einfache und dumme Fehler auch gemacht.“

Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo (44): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen gebraucht, bis wir unsere Defensiv-Stabilität gefunden haben. Aber danach hatten wir auch Situationen, wo wir öfter zum Abschluss hätten kommen müssen, da waren gute Aktionen dabei. In der zweiten Halbzeit haben beide Mannschaften gut gearbeitet, es gab wenig Torchancen auf beiden Seiten – vielleicht ein, zwei mehr für Köln. Und dann schießen die ein Tor, zwei gegen vier in der Box. Da sind wir zu weit weg, aber das macht er auch Weltklasse. Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden verdient gewesen, aber leider müssen wir mit null Punkten nach Hause fahren.“

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