Wechsel droht zu platzenZu hohes Gehalt: Ex-FC-Profi steht sich selbst im Weg

Ex-FC-Profi Mathias Olesen war bei seinem Leih-Klub Grazer AK unumstrittener Stammspieler. Auch nach dem Abstieg wollen die Österreicher ihn halten – er will aber wohl zu viel Geld.

Der Wechsel eines Ex-Spielers des 1. FC Köln droht zu platzen!

Mathias Olesen (25) sollte eigentlich bei seinem Leih-Klub bleiben – der Deal scheitert aber wohl am Geld. Allerdings nicht an der Ablöseforderung seines Stammvereins, sondern an seiner eigenen Gehaltsvorstellung!

Mathias Olesen: Scheitert Wechsel wegen Geld?

Das bestätigte Tino Wawra, Sportdirektor des Grazer AK, gegenüber der österreichischen „Kronen Zeitung“. Demnach sei sich der Steiermark-Klub bereits mit Greuther Fürth über die Ablöse einig gewesen. Der Ex-FC-Profi habe aber viel zu hohe Gehaltsvorstellungen gehabt, die der GAK mit seinen Rahmenbedingungen nicht hätte erfüllen können.

Olesen kam 2019 aus der U19 von Eintracht Trier in die Jugendabteilung des 1. FC Köln. Am Geißbockheim absolvierte er 20 Pflichtspiele für die U19 und 55 für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West.

Der zentrale Mittelfeldspieler durfte dann ab 2021 auch 48 Mal das Trikot für die Profis überstreifen, kam aber weder in der Bundesliga, noch in der 2. Bundesliga über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

Im Sommer 2025 lief sein Vertrag letztlich aus, für ihn ging es zu Zweitligist Greuther Fürth. Aber auch da kam er im ersten halben Jahr nicht in Fahrt und es ging im vergangenen Halbjahr per Leihe nach Österreich zum Grazer AK.

Dort war er in der österreichischen Bundesliga auf Anhieb Stammspieler, stand bis auf eine Partie immer in der Startelf. Den Abstieg konnte aber auch der luxemburgische Nationalspieler nicht mehr verhindern.

Den bitteren Gang in Liga zwei wäre Olesen wohl auch mitgegangen, die Vorstellungen beim Gehalt sehen Spieler und Verein aber wohl zu unterschiedlich. Aufgegeben haben der GAK und Wawra allerdings noch nicht.

Und Olesen ist nicht der einzige Leihspieler, den die Grazer gerne halten würden, mit dem es aber aller Voraussicht nach nicht klappt. Dem Bericht zufolge muss auch Leih-Keeper Franz Stolz (25) zurück zu Stammverein Genua CFC.

Im Fall Stolz hakt es allerdings nicht am Geld, sondern am neuen Genua-Trainer Daniele de Rossi (42). Der Ex-Nationalspieler habe Stolz mitgeteilt, dass dieser auf jeden Fall die Vorbereitung in Italien mitmachen solle.

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