Abo

FC schwer angeschlagenBange Frage vor Duell gegen den FC Bayern

Aktualisiert

Am Mittwochabend trifft der 1. FC Köln auf Bayern München. Nach dem 2:2 in Heidenheim will der FC erneut punkten. Personell sieht es allerdings nicht gut aus.

Englische Woche beim 1. FC Köln!

Nach dem 2:2 am Samstag beim Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim geht es schon am Mittwoch weiter für den FC. Um 20.30 Uhr kommt Tabellenführer FC Bayern München ins Rhein-Energie-Stadion. Es wird das letzte Spiel der Hinrunde – und die Kölner wollen auch hier punkten. Ansonsten stehen nach 17 Spielen nur 17 Punkte auf dem Konto.

1. FC Köln: Kwasniok muss Abwehr basteln

Am Dienstagmorgen stand um 11 Uhr eine geheime Einheit im Franz-Kremer-Stadion statt, bei der Vize-Präsident Ulf Sobek zuschaute. Zuvor gab es wohl wieder eine Videoschulung.

Eric Martel war zwar dabei, fehlt aber nach seiner fünften Gelben Karte in Heidenheim beim Duell gegen die Bayern gesperrt. Verteidiger Rav van den Berg sitzt noch eine Rot-Sperre ab und Dominique Heintz fehlt mit einer Muskelverletzung ebenso wie Joel Schmied.

Mit den Langzeitausfällen von Timo Hübers und Luca Kilian (beide Knie) sieht es personell in der Abwehr düster aus. Als gelernte Verteidiger stehen nur Cenk Özkacar und Winterzugang Jahmai Simpson-Pusey zur Verfügung.

FC-Trainer Lukas Kwasniok muss also wieder basteln und wohl auf Özkacar vertrauen, der zuletzt keine Rolle gespielt hatte. Luca Waldschmidt und Florian Kainz dürften wieder in den Kader rücken, nachdem sie gegen Heidenheim von Kwasniok aussortiert worden waren. Am Montag fand ein Gespräch zwischen den beiden Spielern und Sportdirektor Thomas Kessler statt – Tenor: Es geht nur gemeinsam!

Trotzdem stellt sich die bange Frage: Werden die Bayern gegen die angeschlagenen Kölner gnadenlos zuschlagen? Am Sonntag gewannen sie furios mit 8:1 gegen den VfL Wolfsburg.

Im Pokal gerieten die Kölner in der 2. Runde mit 1:4 unter die Räder. Da zeigte der FC eine starke erste halbe Stunde, ging sogar durch Ragnar Ache in Führung.

Kwasniok sagte damals, dass er sich auf das Liga-Duell im Januar freue. Er hoffte, dass sein Team dann schon ein Stück weiter sei. Doch zuletzt verlor der FC eher seine Form, von den guten Ansätzen zu Saisonbeginn war nicht mehr viel zu sehen.

In Heidenheim ließ der FC auch viel zu bei einem Abstiegskandidaten. Kwasniok war aber mit der Einstellung zufrieden und hofft auf eine Steigerung gegen München: „Ich habe in Heidenheim eine absolute Einheit gesehen. Trainer, Trainerteam und Mannschaft. Das ist das, was ich beeinflussen kann. Und ansonsten hoffe ich einfach, dass wir vielleicht Bayern ärgern können.“ Für Fynn Schenten dürfte wieder Said El Mala starten.