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BVB-Transfer geplatztFC-Präsident äußert sich zum Poker um El Mala

Said El Mala wird den 1. FC Köln nicht verlassen – zumindest nicht zu Borussia Dortmund. Präsident Jörn Stobbe äußerte sich am Freitag kurz zur Personalie, die das Geschehen beim FC bestimmt hatte.

Den 14. August 2026 konnte sich Jörn Stobbe (60) als einen der erfolgreichsten Tage seiner bislang rund einjährigen Amtszeit als Präsident beim 1. FC Köln im Kalender anstreichen.

Erst bedeutete der Rückzug von Borussia Dortmund aus dem Transfer-Poker um Said El Mala (19) zumindest vorläufig den Verbleib des Offensiv-Stars beim FC, kurz darauf gewann der Verein vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster den ewigen Prozess rund um den Ausbau des Geißbockheims.

Stobbe sieht FC-Verbleib als richtigen Schritt für El Mala

„Wenn Said nächstes Jahr bei uns spielt, freue ich mich riesig“, sagte Stobbe am Nachmittag in einer Medienrunde: „Das wäre doch großartig.“

Dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) den BVB in den Verhandlungen bis zum Äußersten getrieben und bis zuletzt auf seinen Ablöseforderungen bestanden hatte, nahm dem mit Abstand wahrscheinlichsten Abgangs-Szenario zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt komplett den Wind aus den Segeln.

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Weil El Mala und seine Familie sich auf den BVB als nächste Karriere-Station festgelegt hatten und die Dortmunder immer näher an die Kölner Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro fixer Ablöse herangerückt waren, schien eine Einigung kurz bevorzustehen.

Doch am Ende fehlte ein im Verhältnis zur geforderten Summe minimaler Betrag, um sich im zähen Transfer-Poker für eine Einigung zusammenzuraufen. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken (50) erklärte die Gespräche daraufhin für beendet.

Jörn Stobbe posiert bei der Saisonabschlussfeier des 1. FC Köln.

Copyright: Arton Krasniqi

Jörn Stobbe ist froh über den Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln.

Der BVB hat sich für diesen Sommer damit definitiv und endgültig aus den Verhandlungen zurückgezogen. Möglich, dass jetzt noch andere Vereine anklopfen, die Kölner Forderungen sind inzwischen immerhin weit über die Grenzen des Geißbockheims hinaus bekannt.

Stobbe hofft derweil, dass Kessler zumindest bei der Personalie El Mala nicht mehr derart gefordert ist und der Klub bald schon final mit seinem besten Scorer der vergangenen Saison planen kann: „Für Said und seinen Bruder wäre es genau der richtige Schritt, auch für die Familie und den FC.“

VEEDEL-Umfrage 7 Kommentare

Hat der FC im Poker um Said El Mala alles richtig gemacht?

Auf jeden Fall! Der FC kann nichts dafür, dass das BVB-Angebot nicht ausreicht.
Das wird sich noch zeigen. Die Summen waren schon sehr lukrativ.
Nein! Das letzte Angebot aus Dortmund hätte der FC annehmen sollen.

Dass die handelnden Personen beim FC lieber El Mala halten wollen, statt mit bis zu 50 Millionen Euro auf den letzten Metern des Transfer-Sommers auf Shoppingtour zu gehen, hatte auch Trainer René Wagner (38) am Freitag bereits betont.

„Said ist natürlich einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht. Deswegen freue ich mich, dass er bei uns bleibt“, sagte der Coach im Anschluss an das nicht-öffentliche Training am späten Vormittag. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass El Mala in der anstehenden Saison für Köln spielen werde, antwortete Wagner: „Ja.“

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