Said El Mala fehlt dem 1. FC Köln auch drei Tage vor dem Spiel gegen Werder Bremen im Training. Ein Einsatz ist aber noch nicht vom Tisch.
Zur Not als FC-JokerEinsatz in der Schwebe: Wagner wartet weiter auf El Mala

Der 1. FC Köln muss weiter auf seinen großen Hoffnungsträger für den Endspurt um den Klassenerhalt verzichten. Said El Mala konnte auch am Donnerstag (9. April 2026) nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.
Der Shootingstar der Saison laboriert weiter an seiner Sprunggelenksverletzung, die er sich beim Spiel in Frankfurt zugezogen hatte. Dort musste er in der Schlussphase nach einer Riesen-Chance mit Schmerzen ausgewechselt werden.
FC hofft vor Bremen bis zuletzt auf El Mala
Die MRT-Untersuchung am Ostermontag hatte zwar keine strukturelle Verletzung ergeben, die Schmerzen lassen aktuell aber noch kein Training zu. Die Hoffnung, dass der Angreifer am Sonntag beim brutal wichtigen „Endspiel“ gegen Werder Bremen mitwirken kann, besteht aber weiterhin.
Die Verantwortlichen wollen bei El Mala von Tag zu Tag schauen. Selbst wenn er erst auf den letzten Drücker fit werden sollte, würde er beim ersten Heimspiel von Trainer René Wagner (37) dabei sein und zumindest als Joker helfen.
Der beste Torschütze der laufenden Saison ist bei Wagner als Eckpfeiler des Teams für den Endspurt vorgesehen. „Said ist für mich ein Unterschiedsspieler – das kann er von der Bank tun, das kann er von Start weg tun. Aber ich glaube, dass wir uns aktuell keinen Gefallen tun, Said nicht in der Startelf zu haben.“
Kein Training, kein Angebot. Denn gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bremste Sportchef Thomas Kessler (40) mit Blick auf die wilden Gerüchte der Woche, wonach der Wechsel zu Brighton schon in trockenen Tüchern sei.
„Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen. Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag“, sagte der Geschäftsführer betont entspannt.
