Der 1. FC Köln hat aktuell viel Freude an Said El Mala. Die Frage ist: Wie lange noch? Jetzt gibt es leise Hoffnung, dass der Stürmer auch in der kommenden Saison noch beim FC spielt.
Das sagte Said zur MamaNeue Variante: El Mala noch ein Jahr beim FC?

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Said El Mala jubelt nach dem 1:0 gegen Werder Bremen am 12. April 2026.

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Am Sonntag (12. April 2026) hat Said El Mala die nächsten Ausrufezeichen in seiner Premierensaison in der Bundesliga gesetzt. Beim 3:1 gegen Werder Bremen verwandelte der 19-Jährige seinen ersten Elfmeter und mit elf Toren übertrumpfte er Klub-Legende Lukas Podolski (40).
El Mala ist jetzt der jüngste FC-Stürmer, der elf Bundesliga-Tore in einer Saison erzielen konnte. Die Frage ist, wie lange der FC noch Freude an seinem Juwel hat. Denn die Aussagen des Angreifers nach dem Spiel deuteten auf einen Abschied im Sommer hin.
Said El Mala: Erst verkauft, dann direkt wieder ausgeliehen?
Auf EXPRESS.de-Nachfrage, wie viel Lust er habe, hier noch die nächsten vier Jahre zu spielen, antwortete er vielsagend: „Was passiert, kann ich nicht sagen. Aber ich habe noch fünf Spiele zu gehen und da gebe ich alles.“ Fünf Spiele statt vier Jahre! Für viele klang das wie ein konkreter Hinweis auf einen Abgang.
Doch EXPRESS.de weiß: Eine Entscheidung ist längst noch nicht gefallen. Im Gegenteil, es gibt sogar leise Hoffnung, dass Said auch in der kommenden Saison noch im Trikot des 1. FC Köln auflaufen wird. Zu Mutter Sabrina, die ihn mit Vater Mohammed auch in Karrierefragen berät, hat Said gesagt, dass er in diesen Tagen nichts hören will von irgendwelchen Angeboten. Und zwar bis zum Saisonende. Solange will sich der Stürmer nur auf den FC und den Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren.
Beim FC ist man maximal entspannt, schließlich hat Said einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel. Die FC-Führung ist aber nicht blauäugig, alle bekommen mit, dass El Mala heiß begehrt ist und seine gesamte Familie mit einem Millionen-Gehalt eines englischen Top-Klubs ausgesorgt haben könnte. Aber bei einem Verkauf winken dem FC über 40 Millionen Euro für ein Juwel, für das man nur 350.000 Euro bezahlt hat.
Doch jetzt kommt eine neue Variante ins Spiel: El Mala wird nach der Saison verkauft und spielt trotzdem weiter für den FC! Dieses Szenario ist nach Informationen von EXPRESS.de gar nicht so unwahrscheinlich. In den bisherigen Gesprächen kam diese Option auf den Tisch: Ein englischer Klub kauft Said El Mala und leiht ihn zeitgleich ein Jahr an den FC aus. Aus England haben Vereine wie der FC Chelsea Interesse, aber Brighton & Hove Albion bemüht sich am intensivsten.
Hinter den Kulissen soll es bereits Gespräche gegeben haben. Der Familie sollen ganz konkrete Zahlen aus Brighton vorliegen. Der England-Klub lockt demnach alleine im ersten Jahr mit einem Gehalt zwischen vier und 5,2 Millionen Euro, je nach Erfolg und Einsätzen. Ein neuer Fünf-Jahres-Vertrag würde Said in den kommenden Jahren über 30 Millionen Euro sichern. Wer könnte da widerstehen?
Zum Vergleich: In Köln wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2030 verlängert und sein Gehalt auf knapp eine Millionen Euro pro Jahr angehoben. Auch wenn es Angebote für die Familie geben sollte: Beim FC weiß man offiziell davon nichts. Erst nach der Saison möchte man sich nach dem erreichten Ziel Klassenerhalt zusammensetzen und alles besprechen. Dann geht es darum: Welche Vorstellungen hat Said? Wie sieht das der FC? Und welcher Klub gibt tatsächlich ein angemessenes Angebot ab?
Mit einem Verkauf inklusive sofortiger Leihe könnte es jedenfalls viele Gewinner geben: Der England-Klub sichert sich El Mala für die Zukunft. Der Spieler kann in vertrauter Umgebung mit seinem Bruder Malek am Geißbockheim weiter reifen und sich entwickeln, und der FC hätte zig Millionen mehr auf dem Konto und noch ein Jahr Freude an dem außergewöhnlichen Youngster.
Am Sonntag sagte El Mala jedenfalls auch, dass er gerne in Köln spielt und die Atmosphäre im Rhein-Energie-Stadion wirklich genießt: „Ich habe den Poldi-Rekord geknackt, das ist cool. Die Lust ist extrem groß, ich fühle mich wohl! Was passiert, kann ich nicht sagen.“

