Während sich Borussia Dortmund aus dem Transfer-Poker um Said El Mala zurückzog, leitete René Wagner beim 1. FC Köln das Training. Anschließend äußerte sich der Trainer zur Personalie.
El Mala geht nicht zum BVBSchnelle FC-Reaktion auf geplatzten Transfer

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René Wagner kann nach dem geplatzten BVB-Transfer in der neuen Saison auf Said El Mala beim 1. FC Köln bauen.

Das Timing hätte am Freitag (14. August 2026) kaum besser sein können: Nur wenige Minuten, nachdem BVB-Boss Lars Ricken (50) den Rückzug von Borussia Dortmund in den Verhandlungen mit dem 1. FC Köln um Said El Mala verkündete, trat René Wagner (38) am Geißbockheim vor die Mikrofone.
Der Zeitpunkt der Mixed-Zone nach dem nicht-öffentlichen Training stand bereits vorher fest – purer Zufall, dass Wagner nun direkt zum brisanten Thema befragt werden konnte, das sich während der Einheit hinter den Kulissen ereignet hatte.
René Wagner spricht nach dem FC-Training über El Mala
Wagner, der vor allem die sportliche Perspektive im Blick hat, erklärte: „Ich freue mich, dass Said da ist. Said ist natürlich einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht. Deswegen freue ich mich, dass er bei uns bleibt.“
Der Trainer behält aller Voraussicht nach einen Ausnahmekönner, der dem FC schon in der vergangenen Saison viele Punkte praktisch im Alleingang beschert hatte. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass El Mala in der anstehenden Saison für Köln spielen werde, antwortete Wagner: „Ja.“
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Für die erste volle Bundesliga-Saison als Cheftrainer könnte es deutlich schlechtere Aussichten geben, zumal Wagner schon zuvor anerkennend registriert hatte, dass El Mala sich während der gesamten Saisonvorbereitung nicht aus der Ruhe hatte bringen lassen.
Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. Das verschaffte dem FC eine gute Ausgangsposition bei den Verhandlungen mit Borussia Dortmund.
Hat der FC im Poker um Said El Mala alles richtig gemacht?
Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) pochte auf eine fixe Ablöse von 50 Millionen Euro plus Boni, der BVB wich nicht von seiner Schmerzgrenze knapp darunter ab. Nachdem am Donnerstag ein erneuter Vorstoß aus Dortmund mit einer Fixsumme von leicht unter 50 Millionen Euro einging und der FC ablehnte, zogen die Dortmunder Konsequenzen.
„Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, sagte Sport-Boss Ricken der Funke Mediengruppe und schloss damit endgültig die Tür für den Rekord-Transfer der Schwarz-Gelben, deren bisher teuerste Verpflichtung (Ousmane Dembélé) vor zehn Jahren 35 Millionen Euro Ablöse geostet hatte.

