„Nicht einfach, damit umzugehen“ Baumgarts Freude auf Union getrübt – FC-Profi zurück im Kader

Steffen Baumgart wirkt nach den Vorkommnissen in Nizza angefasst.

Die Freude von Steffen Baumgart (hier am 9. September 2022) vor dem Duell mit Union Berlin ist getrübt.

Nach der Schande von Nizza steht für den 1. FC Köln wieder der Bundesliga-Alltag auf dem Programm. Anders als sonst ist die Vorfreude von Steffen Baumgart auf Union Berlin aber dieses Mal getrübt.

Nach der schlimmen Nacht von Nizza steht für den 1. FC Köln am Sonntag (hoffentlich) wieder der Fußball im Vordergrund.

Der FC hat nach den Euro-Strapazen mit Union Berlin (11. September 2022, 15.30 Uhr, DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) ein ganz dickes Brett zu bohren. Die „Eisernen“ sind saisonübergreifend seit zwölf Bundesliga-Spielen ungeschlagen.

Steffen Baumgart: „Werden unseren Job machen“

Start der irren Serie war ausgerechnet der 1:0-Heimsieg gegen den FC in der vergangenen Saison (1. April 2022). Es ist genau diese Konstanz, die sie so stark macht. Union ist längst keine Eintagsfliege mehr“, sagt Steffen Baumgart (50).

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Der FC-Trainer schnürte zwei Jahre lang die Fußball-Schuhe für die Köpenicker (2002 bis 2004), ist bis heute Union-Mitglied und besitzt ein Haus unweit der „Alten Försterei“. Angesichts der „Schande von Nizza“ ist die Freude auf das besondere Duell beim Coach dieses Mal aber etwas getrübt.

Denn noch am Freitag (9. September) erklärte Baumgart sichtlich mitgenommen von den Geschehnissen an der Cote d’Azur: „Ich kann das nicht einfach so abhaken. Das war mein erster internationaler Auftritt als Trainer. Und der wird immer damit in Verbindung bleiben. Für mich ist das nicht einfach, damit umzugehen. Aber natürlich werden wir unseren Job machen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“

Dabei stellt sich der FC-Trainer auf ein ganz enges Spiel zwischen zwei ungeschlagenen Mannschaften ein. Bereits in der vergangenen Saison standen die beiden Spiele (2:2 und 0:1) auf Messers Schneide. „Wir waren in den beiden Spielen nie die schlechtere Mannschaft, aber eben auch nicht die bessere. Ich hoffe, dass das Momentum dieses Mal auf unserer Seite ist“, sagt Baumgart.

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Der Kölner Coach kann dabei endlich wieder auf Benno Schmitz (27) zurückgreifen. Der etatmäßige Rechtsverteidiger ist zurück im Mannschaftstraining und wird am Sonntag zum 20-köpfigen Aufgebot gehören. „Wir werden am Sonntag die Entscheidung treffen, ob er dann auch spielt“, sagte Baumgart.

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Darüber hinaus kündigte er (notgedrungene) Veränderungen im Kader an. Denn im Vergleich zur Conference League, wo 23 Spieler erlaubt sind, muss der FC-Trainer drei Profis streichen.

Das betrifft aber nicht Denis Huseinbasic (20). Der Youngster, der beim Sieg gegen Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt feiern dufte, wird laut Baumgart definitiv im Kader stehen.

So könnte der FC gegen Union Berlin starten: Schwäbe – Schmitz, Kilian, Hübers, Hector – Skhiri – Thielmann, Ljubicic, Kainz – Tigges, Adamyan

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