Historische Derby-Chance Baumgarts 1. FC Köln vor erster Rheinland-Krone seit 32 Jahren

Der 1. FC Köln jubelt gegen Borussia Mönchengladbach.

So jubelte der 1. FC Köln über den 4:1-Hinspiel-Triumph gegen Gladbach am 27. November 2021

Spielt der 1. FC Köln die erste Saison ohne Derby-Niederlage seit 30 Jahren? Der bislang letzte Sieg im rheinischen Dreier-Vergleich mit Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen liegt sogar noch länger zurück.

Für diesen Titel gibt es zwar keine Schale, aber ganz sicher einen Platz in den Herzen der Fans: Am Samstagabend (16. April 2022, 18.30 Uhr) geht es für den FC bei Erzrivale Borussia Mönchengladbach nicht nur um den Derby-Sieg und nächsten Schritt Richtung Europa – sondern auch um die erste kölsche Rheinland-Krone seit 32 Jahren!

Lang, lang ist es her. In der Saison 1989/90 gewannen die Geißböcke zum bislang letzten Mal den prestigeträchtigen Dreier-Vergleich mit Gladbach und Bayer Leverkusen. Damals stand Christoph Daum (68) an der Seitenlinie, Bodo Illgner (55) im Tor. In der Offensive zauberten Pierre Littbarski (61) und Thomas Häßler (55).

Bis auf Torjäger Anthony Modeste (33) war noch kein einziger Profi aus dem aktuellen Kölner Kader geboren – Samstag soll das Warten ein Ende haben. Nach dem 4:1-Hinspiel-Triumph gegen die Fohlen und vier Punkten gegen Leverkusen (2:2 und 1:0) reicht ein Unentschieden für Platz eins in der Rheinland-Tabelle. Bayer hat beide Duelle mit Borussia für sich entschieden (4:0 und 2:1), liegt aufgrund der mehr geschossenen Tore vorne. Noch.

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1. FC Köln will Platz eins
in der Rheinland-Tabelle

1. Leverkusen – 4 Spiele, 7 Punkte, 8:4 Tore
2. Köln – 3 Spiele, 7 Punkte, 7:3 Tore
3. Gladbach – 3 Spiele, 0 Punkte, 2:10 Tore

Ebenfalls historisch: Köln winkt die erste Saison ohne Derby-Niederlage seit 30 Jahren! Zuletzt zwei Siege gegen Gladbach feierte der FC genau wie die letzte „Rheinland-Meisterschaft“ 1989/90. Wenn das mal keine Extra-Motivation ist…

Trainer Steffen Baumgart (50) sagt: „Wir haben ein schwieriges und emotional geladenes Spiel vor der Brust. Das ist schon außergewöhnlich, das habe ich in der Hinrunde gemerkt. Dementsprechend wollen wir unabhängig der Tabellensituation bestehen. Wir wollen dahinfahren und gewinnen. Beide Mannschaften werden alles raushauen. “

Köln hofft auf Derby-Rückenwind für das Rennen um Europa – Gladbach dagegen droht der rheinische Super-GAU! Vier Pleiten gegen den FC und Leverkusen.

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Jonas Hofmann: „Wir haben noch etwas gutzumachen“

Will Nationalspieler Jonas Hofmann (29) unbedingt verhindern: „Wir sind auf jeden Fall heiß. Die Fans haben uns im Fürther Stadion auch noch heißer gemacht. Wir wissen um die Bedeutung des Spiels, haben da ja auch noch etwas gutzumachen, wenn ich an das Hinspiel denke. Das ist auf jeden Fall die Aufgabe für Samstag.“

Ende November schoss Köln die Gladbacher mit 4:1 in die Krise. Mittlerweile ist das Team von Adi Hütter (52) allerdings deutlich stabiler, holte zuletzt zehn Punkte aus vier Partien.

„Gladbach hat sich gefangen und mit dem Sieg in Fürth auch den Klassenerhalt perfekt gemacht, denke ich“, so Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler (36), der als Ur-Kölner natürlich ebenfalls heiß auf Samstag ist: „Es ist immer besonders, in Gladbach zu spielen. Jetzt auch wieder mit ausverkauften Stadion. Da erleben wir wieder so ein Derby, wie wir das alle erleben wollen.“

Dabei muss Köln vom Anpfiff weg für den Derby-Sieg brennen – nicht erst wie gegen Mainz nach einer Stunde aufwachen. Kessler: „Für uns ist es wichtig, dass wir die Themen, die wir gegen Mainz hatten, vernünftig aufarbeiten. Wenn wir in den nächsten Spielen punkten wollen, egal ob gegen Gladbach oder Bielefeld, müssen wir von der ersten Minute an ein anderes Gesicht zeigen.“ Dann kann der FC das Rheinland endgültig rot-weiß färben!

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