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Chance für den FC?Bayern-Flügelzange fällt aus – Schultz: „Keine gute Sache“

Timo Schultz umarmt Dejan Ljubicic.

Timo Schultz umarmt nach dem Sieg gegen den VfL Bochum (6. April 2024) Dejan Ljubicic. 

Der 1. FC Köln muss am Samstag zum FC Bayern München. In den letzten Jahren gab es dort nichts zu holen. Doch der Rekordmeister schwächelt und der FC kommt mit dem Rückenwind aus dem Bochum-Wahnsinn.  

von Uwe Bödeker (ubo)Jürgen Kemper (kem)

Es ist jedes Mal das unliebsamste Spiel der Saison. Auswärts in München, David muss zum Goliath. Am Samstag (13. April 2024, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) begibt sich der 1. FC Köln mal wieder auf die Mission Impossible.

Drei Punkte in München gab es seit 15 Jahren nicht mehr. Der FC ist seit 19 Bundesliga-Duellen gegen die Münchner sieglos (17 Niederlagen, 2 Remis) – den letzten Sieg gab es 2011 in Müngersdorf (3:2).

Sensation gegen Bayern? Heidenheim hat es vorgemacht

Doch nach dem 95-Sekunden-Wahnsinn gegen den VfL Bochum muss die Gier auf die Sensation geweckt sein. Zumal der deutsche Serien-Meister aktuell verwundbar ist, wie das kleine gallische Dorf Heidenheim vergangene Woche eindrucksvoll bewies. Der Aufsteiger drehte einen 0:2-Rückstand gegen Tuchels Star-Ensemble und sackte am Ende drei nicht für möglich gehaltene Punkte ein.

Alles zum Thema Thomas Tuchel

Dazu kommt, dass die Bayern die Meisterschaft ohnehin abgehakt haben und sich nur noch auf die Champions League konzentrieren. Der Fokus richtet sich jetzt schon auf das Viertelfinal-Rückspiel gegen Arsenal am kommenden Mittwoch. Das FC-Spiel ist dabei nur lästige Pflicht. Thomas Tuchel (50) überlegt gar Stammspieler wie Manuel Neuer (38) zu schonen. Leroy Sané (28/Schambeinprobleme) und Serge Gnabry (28/ Oberschenkelverletzung) fallen definitiv aus.

Unter all den Vorzeichen liegt die (kleine) Chance für die Elf von Timo Schultz (46). Doch wenn der FC wirklich Punkte aus München entführen will, braucht es deutlich mehr Mut als in den vergangenen Wochen. Dazu mahnt auch Christian Keller (46). Der FC-Boss kritisierte unmittelbar nach dem Bochum-Spiel, dass viele Spieler sich versteckt hätten und den Ball nicht haben wollten.

Mit Keller und Scherz

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Das darf gegen den Rekordmeister unter keinen Umständen passieren, sonst endet der FC wie das Kaninchen vor der Schlange. Daher fordert Schultz von seinen Profis „mehr Selbstvertrauen und Selbstverständnis“. Er sagt: „Wir sollten frei von der Leber spielen und Dinge intuitiv lösen. Nachdenken auf dem Platz ist keine gute Sache. Das Spiel gegen Bochum könnte ein Brustlöser gewesen sein.“

Keller ergänzt: „Wir sollten den Kopf ausschalten uns mit Ball etwas zutrauen und uns einfach auf dieses Spiel freuen.“ Dann hoffentlich mit drei Punkten im Gepäck: „Wenn wir zehnmal gegen Bayern spielen, verlieren wir neunmal. Aber warum soll am Samstag nicht dieses eine Spiel sein, wo du die Chance hast, etwas mitzunehmen“, gibt Keller die Richtung vor.