Der 1. FC Köln hatte am Sonntag die große Chance, den Titel in der U19-Nachwuchsliga zu verteidigen. Anders als damals gegen Bayer gelang der Ruthenbeck-Elf dieses Mal aber keine furiose Aufholjagd.
Nach Triumph gegen BayerFC-Junioren verpassen Titelverteidigung

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David Fürst und der 1. FC Köln trafen im Finale der U19-DFB-Nachwuchsliga auf die TSG Hoffenheim.

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Es hat nicht sein sollen ...
Der 1. FC Köln hat die „Mission Titelverteidigung“ verpasst. Nachdem sich die U19 vergangene Saison zum ersten Mal seit 54 Jahren zum deutschen Meister gekrönt hatte, blieb der zweite Titel in Folge aus. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck unterlag im Finale der U19-DFB-Nachwuchsliga der TSG Hoffenheim mit 0:2.
Der FC reiste dabei mit insgesamt acht deutschen Meistern an, die bereits im vergangenen Jahr die Schale in die Höhe gehalten hatten. Damals sicherte sich die U19 den Titel mit einem Finalsieg gegen den Erzrivalen Bayer Leverkusen.
FC wie damals gegen Bayer wieder mit 0:2 zurück
Die FC-Talente lieferten sich in der BayArena einen sensationellen Fight, drehten einen 0:2-Rückstand und gewannen einen Wahnsinns-Krimi am Ende mit 5:4.
Ein ähnliches Spektakel erwartete Stefan Ruthenbeck auch im Kraichgau. Vor Beginn sagte der Erfolgscoach: „Wir müssen einen guten Tag haben, um zu bestehen. Wir werden einige Tore sehen, denn es sind zwei Mannschaften, die sich über die Offensive definieren.“
Dieser Offensivdrang war von Beginn an zu spüren. Es entwickelte sich sofort ein intensives Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Doch der FC ließ in der Anfangsviertelstunde wenig zu, konnte offensiv aber selbst nicht gefährlich werden. Die beste Chance bis dato hatte Römers, der mit einem direkten Freistoß in der Mauer hängen blieb.
Besser machte es die TSG auf der anderen Seite. Nach einem Foul von Römers nahe der Strafraumgrenze gab es ebenfalls einen ruhenden Ball in der gefährlichen Zone. Naumann guckte sich FC-Keeper Schmitz aus und schlenzte den Ball ins Torwarteck (18.).
Der FC war danach erstmals sichtlich geschockt und musste im Anschluss aufpassen, nicht höher in Rückstand zu geraten. Kramer und Fields hatten schon dicke Chancen auf das 2:0, bevor es in der 37. Minute dann passierte.
Keeper Schmitz konnte eine Flanke von links nicht entscheidend entschärfen und wehrte den Ball genau vor die Füße von Sherlock ab. Der aufgerückte Rechtsverteidiger stand blank am zweiten Pfosten und schob den Ball locker ein.
Mit dem 0:2-Rückstand ging es dann in die Pause, Stapelmann und Völp ließen zuvor noch zwei ganz dicke Chancen auf den Anschluss liegen. Ruthenbeck wird seine Jungs in der Kabine sicher daran erinnert haben, dass sie auch beim Spektakel im vergangenen Jahr einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatten. 45 Minuten blieben für die Aufholjagd.

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Um diese Schale ging es beim Endspiel der U19-DFB-Nachwuchsliga zwischen der TSG Hoffenheim und dem 1. FC Köln.
Dabei konnten sich die Youngster wieder mal auf die Unterstützung der Fans verlassen. Weit über 2000 Kölner-Fans machten das Spiel im Kraichgau stimmungstechnisch eher zu einem Heimspiel.
Doch auf dem Rasen gab weiterhin Hoffenheim den Ton an, war an diesem Nachmittag in allen Belangen einen Tick stärker. Schmitz sorgte mit zahlreichen starken Paraden dafür, dass die Tür bis zum Schluss einen Spalt weit offen blieb. Offensiv sorgten aber auch die Einwechslungen von Puzzo und Afri Akumu nicht für den erhofften Umschwung, wenngleich Letztgenannter hintenraus mit Abstand gefährlichster Kölner war.
Die Youngster warfen in der Schlussphase zwar nochmal alles rein, doch Hoffenheim ließ schließlich nichts mehr anbrennen und krönte sich unter dem Strich zum verdienten deutschen Meister.
So spielte der FC: Schmitz – Fürst, Kotya-Fofana, Stapelmann, Friemel – Römers, Irmiev (ab 70. Puzzo), Ley (ab 90.+3 Isufi), Völp (ab 86. Markoski) – Schenten (ab 70. Afri Akumu), Ponente-Ramirez (ab 86. Ekweribe)

