Abo

„Einer von uns“Ruthenbeck über Wagner-Entscheidung – was er sich wünscht

Stefan Ruthenbeck begrüßt die Trainer-Entscheidung beim 1. FC Köln mit René Wagner. Er pflegt einen engen Austausch mit dem neuen Coach und hofft auf eine enge Verzahnung zwischen Nachwuchs und Profis.

Er war auch in der Verlosung, als es um die kurzfristige Nachfolge von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln ging. Am Ende wurde es René Wagner und Stefan Ruthenbeck blieb dort, wo er hingehört: bei seiner geliebten U19.

Das hatte alles so seine Richtigkeit, findet „Mister Nachwuchs“ auch in der Rückbetrachtung. Vor dem Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft am Sonntag (13 Uhr) sprach Ruthenbeck über seinen Trainer-Kollegen.

Ruthenbeck hofft auf besseren Austausch als mit Kwasniok

Er sagte: „René ist ja schon fast einer von uns. Durch die Geschichte mit Steffen, die er gehabt hat, ist er schon sehr, sehr lange hier gewesen. Deswegen freuen wir uns auf die Zusammenarbeit und natürlich hoffen wir alle, dass wir mit René hier lange zusammenarbeiten dürfen.“

Dabei ist Ruthenbeck vor allem eines wichtig: ein ständiger Austausch und damit eine enge Verzahnung zwischen Nachwuchsleistungszentrum und Lizenzspieler-Abteilung. Darauf legt er großen Wert, und sieht sich dabei auch selbst in der Pflicht.

„Ich kann sagen, dass René und ich schon sehr eng sind. Wir sind im stetigen Austausch. Ich habe immer gesagt, egal wer auch Cheftrainer war, es muss die Pflicht vom U19-Trainer sein, mal mit der Tasse Kaffee hochzugehen und den Austausch zu suchen. Das muss nicht vom René kommen, das sollte von mir kommen.“

Künftig soll die Kommunikation besser laufen als mit Vorgänger Kwasniok. Da lief es laut Ruthenbeck nicht immer wie gewünscht. Die Schuld dafür sucht aber nicht nur unter dem gescheiterten Ex-Coach.

„Bei Lukas hat das wegen der Youth League nicht immer funktioniert. Wir hatten echt nicht so viel Zeit miteinander, aber die Zeit, die wir gehabt haben, die war gut. Ich versuche nun ein bisschen häufiger bei René zu sein“, sagt der U19-Trainer, der den Verein mittlerweile so gut kennt wie kaum ein anderer.

Sein Ziel ist eine möglichst hohe Durchlässigkeit zu den Profis. In dieser Saison haben immerhin drei Youngster aus dem eigenen Nachwuchs ihr Debüt bei den Profis gegeben. Fynn Schenten, Cenny Neumann und Youssoupha Niang durften allesamt erste Bundesliga-Minuten schnuppern.

Die Kölner Said El Mala und Jakub Kaminski waren die besten Scorer in der abgelaufenen Saison.
Gerüchteküche brodelt
Das ist der FC-Plan bei Abgängen von Kaminski und El Mala