„Extrem irritiert über die Aussagen“ Baumgart und Kessler springen FC-Urgestein McKenna zur Seite

Steffen Baumgart und Thomas Kessler beim Training des 1. FC Köln.

Thomas Kessler (l.) beobachte mit Steffen Baumgart das Training der Reservisten des 1. FC Köln am 22. November 2021.

Der Zoff zwischen Kevin McKenna und Bo Svensson im Spiel des 1. FC Köln beim FSV Mainz 05 sorgt auch nachträglich noch für Gesprächsstoff. Steffen Baumgart und Thomas Kessler stellen sich vor das FC-Urgestein.

Köln. Es war das beherrschende Thema nach dem 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln beim FSV Mainz 05 (21. November 2021): der Zoff zwischen den beiden Banken in der 62. Minute.

Kölns Co-Trainer Kevin Mckenna (41) war mit den beiden Mainzern Bo Svensson (42) und Babak Keyhanfar (36) heftig aneinander geraten. Svensson erhob anschließend schwere Vorwürfe gegen das Kölner Urgestein, verweigerte „Macka“ sogar den Handschlag. „Ich vertrage mich nicht mit jemandem, der mich persönlich beleidigt“, sagte der Däne.

Den Vorwurf der Beleidigung will man beim 1. FC Köln nicht auf sich sitzen lassen. Thomas Kessler (35) verteidigt seinen Ex-Mitspieler vehement.

„Ich muss auch einen Tag später extrem darüber schmunzeln. Wer Kevin McKenna kennt, der weiß, dass er ein sehr fairer Sportmann ist. Er war immer bekannt dafür, dass er am Limit gearbeitet hat, aber immer fair. Er ist nicht ohne Grund Publikumsliebling beim 1. FC Köln ist. Ich habe mit ihm über die Situationen gesprochen. Er hat mir versichert, dass in keinster Weise beleidigende Worte gefallen sind. Er war extrem irritiert über die Aussagen“, sagte der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung.

Steffen Baumgart: „Macka ist keiner, der Menschen beleidigt“

Steffen Baumgart (49), der beim Zoff die Ruhe selbst war, ist ebenfalls irritiert über die Mainzer Aussagen. „Ich kenne Kevin McKenna seit 20 Jahren und weiß, was er für ein Typ ist. Er ist sehr emotional, aber – das sage ich hier noch mal ganz deutlich – er ist keiner, der Menschen beleidigt.“

Der FC-Coach hat auch kein Verständnis dafür, dass die Sache nach Schlusspfiff nicht vom Tisch war, spielte damit auf den verweigerten Handschlag an. „Wir sind alle keine Chorknaben – aber das muss nach dem Spiel erledigt sein“, sagt Baumgart und erzählt aus seiner Zeit als Profi: „Früher ging das noch weiter. Da hat auch mal einer dem anderen die Nase gebrochen oder ans Schienbein getreten und danach hat man im Pool zusammengesessen und ein Bier getrunken.“

Zumal die Mainzer in den Augen der FC-Verantwortlichen nicht unschuldig an der Eskalation waren. „Wenn man die Videobilder sieht, gibt es keine zwei Meinungen, wer da die treibende Kraft in der Diskussion war“, sagte Kessler.

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In der Tat: Auf den TV-Bildern ist lediglich der Mainzer Co-Trainer Keyhanfar zu hören, wie er Richtung FC-Bank Sachen wie „Verpiss dich“ oder „Halt die Schnauze“ brüllt.

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