Schon ab Donnerstag? Bundesland kündigt Lockdown für Ungeimpfte an

„Vielleicht alle mal ein bisschen ruhiger treten“ FC-Coach Baumgart über Impf-Debatte um Kimmich

Es wurde heftig diskutiert über Joshua Kimmich und seine Skepsis gegenüber einer Corona-Impfung. Jetzt springt dem Spieler des FC Bayern Kölns Trainer Steffen Baumgart zur Seite.

Köln. Trainer Steffen Baumgart (49, 1. FC Köln) plädiert für mehr Ruhe in der Debatte um den noch nicht gegen das Coronavirus geimpften Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München.

Nur weil jemand mehr in der Öffentlichkeit stehe, mache er noch lange nicht alles richtig oder alles falsch, sagte Baumgart am Dienstag (26. Oktober 2021). „Auch da sollten wir vielleicht alle mal ein bisschen ruhiger treten, grundsätzlich.“

Er selbst halte viel von der Impfung und würde sie auch jedem empfehlen. Aber die Vorbildfunktion von Fußballern werde „immer sehr strapaziert“, sagte Baumgart. „Wenn Joshua für sich entschieden hat, dass er sich nicht impfen lassen möchte, dann finde ich, sollten wir das akzeptieren.“

Steffen Baumgart nimmt Joshua Kimmich in Schutz

Fußballer seien genauso Menschen wie alle anderen und hätten genau wie alle anderen ihre Schwächen und ihre Stärken, sagte der Coach des Bundesligisten 1. FC Köln. „Ich finde, wir leben in einem Land, wo es wichtig ist, dass jeder seine Entscheidung treffen kann. Und dass wir auch darüber diskutieren dürfen.“

Nationalspieler Kimmich hatte am vergangenen Samstag bestätigt, bislang wegen fehlender Langzeitstudien noch nicht gegen Corona geimpft zu sein. Daraufhin entbrannte eine hitzige öffentliche Debatte. (dpa)

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